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Regional JT präsentiert Programm zur 60. Spielzeit
Nachrichten Kultur Regional JT präsentiert Programm zur 60. Spielzeit
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00:19 10.02.2018
JT-Intendant Nico Dietrich bietet ab dem 25. März einmal im Monat Führungen durch das Otfried-Müller-Haus an. Im Hintergrund: Ein Porträt Otfried Müllers sowie ein Bild des ursprünglichen Gebäudes. Quelle: Maren Iben
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Göttingen

Nicht ohne Stolz blicke er auf die vergangenen Jahre zurück, erklärte Dietrich. Man müsse bedenken, wie es um das Theater zu Beginn seiner Intendanz zur Spielzeit 2014 / 15 bestellt gewesen sei. Seit dieser Zeit seien immer mehr Besucher gekommen und das Angebot des JT habe sich bei den Zuschauern etabliert. Die Spielzeit 2016 / 17 sei „sehr erfolgreich“ gewesen. So hätten insgesamt 40000 Zuschauer den Weg ins JT gefunden; 30000 im Repertoirebetrieb, 10000 seien Gäste bei Kooperations- und Gastveranstaltungen wie dem Rudelsingen, den Händelfestspielen oder Poetry Slams gewesen. In der Hälfte der derzeit laufenden Spielzeit seien schon 27000 Zuschauer ins JT gekommen. Aktuell zähle das JT schon 8000 Zuschauer mehr als im Vergleichszeitraum der vorherigen Spielzeit. Nun freue er sich, in den kommenden Monaten dem Publikum ein Programm präsentieren zu können, das viele besondere Veranstaltungen beinhalte.

So sei das JT zum wiederholten Male Spielstätte der Göttinger Figurentheatertage, und auch die Händelfestspiele nutzten das Theater für einige Aufführungen. Besonders sei auch die Aufführung der Musik-Show „Satisfaction“ in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Rosdorf, die am Dienstag, 20. Februar, um 19.30 Uhr aufgeführt wird. Mit „Korczak und die Kinder“ von Erwin Sylvanus gastiert das Ensemble K aus Lüdenscheid am Sonntag, 25. Februar, im JT. Um 15 Uhr präsentiert die Gruppe ein Theaterstück über den Holocaust, basierend auf der Geschichte des jüdischen polnischen Kinderarztes Dr. Janusz Korczak. Im Jahr 1958 wurde das Stück unter der Regie von Hans Hilpert am Deutschen Theater in Göttingen uraufgeführt.

Claus Theo Gärtner und weitere Prominente zu Gast

Mit drei besonderen Programmpunkten wolle das JT die 60. Spielzeit des JT und besondere Personen mit Bezug zu Göttingen verknüpfen, erklärte Dietrich. So lese Regisseur Claus Peymann, der am JT seine ersten Stücke inszenierte, am Sonntag, 8. April, aus „Holzfällen. Eine Erregung“ von Thomas Bernhard. Es sei „toll, eine solche Theatergröße wie Peymann zurück nach Göttingen zu holen“, sagte der Intendant. Die Veranstaltung soll um 18 Uhr beginnen. Auch einen Besuch des Schauspielers Claus Theo Gärtner kündigte Dietrich an. Gärtner sei am Mittwoch, 18. April, zu Gast im JT, um ab 20 Uhr aus seiner Autobiografie „Matula, hau mich raus!“ zu lesen. „Gärtner war Schauspieler am Deutschen Theater und hatte 1968 eine Kneipe in Göttingen, die Audimin hieß“, erzählte Dietrich. Und auch Karin Hanczewski, ehemalige JT-Schauspielerin und heutige „Tatort“-Kommissarin in Dresden, soll für eine Lesung zurück ins JT kommen – der Termin hierfür stehe aber noch nicht fest.

Zu den weiteren Programmpunkten in der kommenden Zeit stehe eine weitere Kooperation zischen dem Kommunikations- und Aktionszentrum Kaz und dem JT, das von Sonnabend bis Montag, 12. bis 14. Mai, im und um das Otfried-Müller-Haus stattfinden soll. Titel des Projektes: „Otfrieds Garten – Living Lab“. Marktbeschicker des Wochenmarktes, die am Wochenmarkt ansässigen Gastronomiebetreiber, die Kaz- und JT-Akteure sowie alle anderen Interessierten seien „herzlich eingeladen, an diesem gemeinsamen Projekt mitzuwirken“, wie Kaz-Geschäftsführerin Anne Moldenhauer zusammenfasste. Zudem will Dietrich ab Sonntag, 25. März, einmal im Monat Führungen durchs Otfried-Müller-Haus anbieten.

Von Maren Iben

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