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Regional Jahresrückblick mit Karikaturen
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14:29 05.12.2017
Karikatur von Greser & Lenz in der Caricatura Kassel. Quelle: Greser & Lenz/Caricatura
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Kassel

Die Liste der teilnehmenden Künstler ist lang und strahlt in kreativem Glanz. Drei Zeichner sind dabei, die bereits mit dem Satirepreis „Göttinger Elch“ ausgezeichnet wurden: Gerhard Glück, Rudi Hurzlmeier und Ernst Kahl. Weitere große Namen zieren die Auflistung. Greser & Lenz sind dabei, Gerhard Haderer, Hauck & Bauer, Hogli, Wolf-Rüdiger Marunde, Til Mette, Oliver Ottitsch, Martin Perscheid, Ari Plikat, Rattelschneck, Ralph Ruthe und Tetsche. Sie haben sich auf Themen gestürzt, die Menschen in Deutschland und der Welt beschäftigt haben. Wie hat Donald Trump die ersten 100 Tage seiner Amtszeit in nur 98 Tagen geschafft? Sollte Donald Duck seinen Vornamen ändern dürfen? Auch Stilfragen sollten nicht außer Acht gelassen werden: Nennt man zum Beispiel den Sehschlitz in Burkas wirklich Gendergap? Durften die Typen mit dem Herrendutt als Kinder keine Bommelmützen tragen?

Giesekings Resümee

Der Kabarettist Bernd Gieseking blickt zurück auf das Jahr 2017. Satire und Komik, Kommentar und Nonsens über den alltäglichen Wahnsinn des vergangenen Jahres präsentiert er dem Publikum zwischen Dienstag, 26. Dezember, und Sonnabend, 6. Januar, an den ersten beiden Tagen in der Caricatura-Galerie, anschließend im Südflügel des Kulturbahnhofes Kassel. Schon vorher kommt Gieseking allerdings nach Göttingen. Am Mittwoch und Donnerstag, 20. und 21. Dezember, ist er mit seinem Programm „Ab dafür! – Der satirische Jahresrückblick“ zu Gast im Apex, Burgstraße 46. Karten gibt es unter Telefon 0551/46886 zum Preis von 17 Euro, ermäßigt 10 Euro. pek

An Bedeutung gewonnen haben Ernährungsfragen: Sind fleischfressende Pflanzen vegan? Und schmecken die Angehörigen aller Religionen gleich? Und wie steht es mit Fragen des Rechts? Darf man trotz elektronischer Fußfessel einen Terroranschlag verüben? Sollte das Männerwahlrecht in Sachsen abgeschafft werden? Was passiert, wenn die Deutsche Bahn verantwortlich für Lücken in zahlreichen Lebensläufen ist? Und kann die Videoüberwachung klären, wer angefangen hat? Und dann erst die Digitalisierung: Wie überzeugt man etwa seinen Drucker, dass sich sehr wohl Papier im Papierfach befindet? Kann man sich den Fitness-Tracker sparen, wenn man noch bei seiner Mutter wohnt? Und müssen selbstfahrende Autos eigentlich Bescheid sagen, wenn sie noch mal weg wollen?

Die Ausstellung läuft bis zum 18. Februar in der Caricatura-Galerie. Sie ist dienstags bis sonnabends von 12 bis 19 Uhr, sonn- und feiertags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Auch an den Montagen 11. und 18. Dezember können Besucher die Ausstellung ansehen. Der Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Von Peter Krüger-Lenz

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