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„Jamaram“ zu Gast in der Göttinger Musa

Party machen, Spaß haben „Jamaram“ zu Gast in der Göttinger Musa

Die Band „Jamaram“, ist ein Schülerband-Ding und das, was sich aus so etwas entwickeln kann, wenn man nicht aufpasst. Am Nachmittag oder Abend nach der Schule proben, irgendwo auftreten, Party machen, Spaß haben. Das alles auch nach Ende der Schulzeit, dann aber verbunden mit Reisen, vielen und weiten Reisen.

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Steigerungsfähig: Sänger Tom Lugo mit Bandkollegen.

Quelle: Vetter

Göttingen. Da kommt dann Reggae zum Ska, bisschen Balkan und Zirkus schwappt dazu, alles wird noch bunter als es eh schon ist. Gewohnheiten werden zu solchen, weil man sie lieb gewinnt. Dann sollen sie auch zelebriert werden. Ins Publikum zum Beispiel, da wollen die Musiker immer hin, Nähe suchen und so.

Miteinander Spaß haben. Das ist schön, das ist verlässlich.  Das waren die Musiker jetzt auch in der Göttinger Musa. Rund 200 Besucher wollten das miterleben, junge Frauen in der Überzahl.

„La Famille“ heißt das Album, das „Jamaram“ mit der Tour präsentiert, ein programmatischer Titel. Seit fast 13 Jahren touren die Musiker durch die Lande, das schweißt zusammen zu einer Familie, einer Art Zirkusfamilie. Mindestens vier Familienmitglieder sind wesentlich verantwortlich für den Erfolg der Band.

Da ist Sänger Tom Lugo, der mit kaum wahrnehmbaren Charisma auf die Bühne kommt. Schlecht für einen Sänger. Gut, dass Lugo von Minute zu Minute mehr aufdreht und am Ende den Laden auch fast alleine bespaßen kann. Gitarrist Sam I Am gibt mit schräger Brille und Fellmütze den Freak und zaubert doch beeindruckend auf seinem Instrument.

Keyboarder Lionel Wharton scheint einer der Soundfrickler der Band zu sein. Und Max „Murxen“ Alberti ist ihr Telenovela-Gesicht, der sein Schlagzeug mit bemerkenswerter Präzision bedient. Musikalisch verhebt sich niemand an der herausforderungsfreien Musik von „Jamaram“. Aber Spaß und Party haben sie alle, die Musiker und ihr Publikum.

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