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Regional Festival in Rittmarshausen
Nachrichten Kultur Regional Festival in Rittmarshausen
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16:00 13.07.2018
Auftritt beim Festival "Jazz ohne Gleichen": die Band Fette Hupe. Quelle: r
Rittmarshausen

Neben Fette Hupe treten vier weitere Bands bei dem Festival auf. Rahalla ist zwar international besetzt, kommt aber aus der Region. Das Quintett um den ägyptischen Qanoun-Spieler Hossam Shaker hat sich der musikalischen Begegnung unterschiedlicher Kulturen verschrieben. Die Musiker haben einen sehr eigenen Stil zwischen Jazz und Weltmusik entwickelt. Rahalla tritt von 11.15 bis 12.30 Uhr auf.

Von 13 bis 13.30 Uhr präsentieren Workshopteilnehmer und -leitungen das am Sonnabend Erarbeitete. Anschließend kommt das Anna Maria Sturm Quintett auf die Bühne. Frontfrau Sturm ist Film- und Bühnenschauspielerin, die mit ihrer markanten Stimme den Jazz für sich entdeckt hat. Gemeinsam mit ihren vier professionellen Musikern präsentiert sie das Debütalbum der Band: „Tales of Woe“. Das umfasst wesentlich Songs aus den 20er- bis in die 50er-Jahre des „Great American Songbook“ und auf Lieder des großen französischen Chansonniers Serge Gainsbourg. Das Quintett stehe für einen lebensfrohen und zugleich tiefgründigen Jazz, meinen die Organisatoren. Die Band spielt von 14 bis 15.15 Uhr.

Ab 16 Uhr tritt dann ein ungewöhnliches US-amerikanisches Duo auf. Joey Baron gilt als bedeutender Schlagzeuger des Anantgarde Jazz, Robyn Schulkowsky als eine der bedeutendsten Perkussionisten der zeitgenössischen Musik. Durch die Zusammenarbeit mit Musikern und Künstlern aus unterschiedlichen Kulturkreisen und Kontexten haben Schulkowsky und Baron eine reiche Musiksprache entwickelt, die sie in ihren gemeinsamen perkussiven Improvisationen immer wieder neu zusammenführt. Schulkowsky arbeitete bereits mit Komponisten wie Karlheinz Stockhausen, John Cage zusammen, Baron mit Musikern wie Marianne Faithfull, Bill Frisell, Stan Getz und John Zorn.

Virtuosen Piano-Jazz mit karibischen Akzent verspricht der Auftritt des Grégory Privat Trios ab 17.15 Uhr. „Alle Elemente der karibischen Musik stecken in mir, sie übertragen sich intuitiv und natürlich in meine Musik. Aber ich versuche immer, auch anderswohin zu gehen, jeden Tag verschiedene Stile zu entdecken“, sagt Privat. Und: „Mein Ziel ist es, meine eigene Stimme zu finden, die etwas Neues in die Musik bringt und mich selbst überrascht. Eine Musik zu erschaffen, die beiträgt, die Welt zu verzaubern.“

Zum Abschluss des Abends betreten die 17 Musiker von Fette Hupe um 19 Uhr die Bühne. Es heißt, die besten Musiker Hannovers hätten sich zusammengetan und präsentierten präsentieren ungehörte und kreative Musik im „fetten“ Bigband-Sound. Mit exklusiven Werken, Uraufführungen und Auftragskompositionen von niedersächsischen Gastkomponisten sorgt die Band regelmäßig mitreißende Konzertabende.

Tickets gibt es in den Tageblatt-Geschäftsstellen, Weender Straße 44 in Göttingen und Marktstraße 9 in Duderstadt. Freien Eintritt gibt es zum Symposium am Sonnabend von 11 bis 13 Uhr und zu dem Film „Der letzte Jolly-Boy“ am Sonnabend um 19 Uhr.

Von Peter Krüger-Lenz

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