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Regional Johnny Reggae Rub Foundation auf der Bühne im Göttinger Juzi
Nachrichten Kultur Regional Johnny Reggae Rub Foundation auf der Bühne im Göttinger Juzi
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18:00 27.07.2018
Tief eintauchen in die Seele der jamaikanischen Musik: Johnny Reggae Rub Foundation. Quelle: r
Göttingen

Das minimal besetzte Ensemble „ ist aus dem Stand zu den Darlings der Ska- und Rocksteady-Feinschmecker geworden“, teilt Chrissy Reggae mit. Mit ihrer neuen Single „This Is Ska“, dem offiziellen Festivalsong des gleichnamigen und größten deutschen Skafestivals in Rosslau, lege die Band einen „Early-Reggae-Tune mit Mitsing-Charakter“ nach, „bei dem sicher kein Tanzbein still stehen wird. Auch die B-Seite „Oi Oi Oi“, eine „schmutzig-fette Nummer im klassischen Judge Dread-Style, schmiegt sich einwandfrei in die Gehörgänge. Aber wehe, wenn man genau hin hört... Oi Oi Oi!“

Der Sound der Johnny Reggae Rub Foundation sei geprägt vom „tiefen Verständnis der Wurzeln“ und vom Einfluss der Szene. Mit Rudie-Drums, Offbeat-Gitarre, Vintage-Orgel und tiefem Reggae-Bass „sind es vor allem die eng verzahnten Arrangements, die den Sound formen“. Als Johnny Ska und Chrissy Reggae die Band ins Leben riefen, ging es ihnen vor allem um das tiefe „Eintauchen in die Seele der jamaikanischen Musik“.

Erfolgreicher Weg im Contemporary Ska

Mit dem aus der Reggae-Szene kommenden Bassisten Rolo Teng haben Johnny Ska und Chrissy Reggae den „ultimativen Mitstreiter“ gefunden, der das Trio optimal ergänzt, teilt Chrissy mit. Aus verschiedenen Backgrounds kommend, würden die drei Musiker „durch den unzähmbaren Wunsch getrieben, einen neuen erfolgreichen Weg im Contemporary Ska zu beschreiten.

Als Fans haben hätten die drei „jede Welle des Ska gesurft“ und vor den Bühnen ihren „All-Time-Heroes gehuldigt“ – wie Derrick Morgan und Roy Ellis, The Specials, The Selecter und anderen. JRRF habe die Berufung, „einen weiteren fruchtbaren Zweig im Stammbaum des Ska wachsen zu lassen“.

„Entscheidungen treffen – Denkanstöße zur eigenen Gesinnung“

Die Songs des von Kritikern „hoch gelobten“ Debütalbums „No Bam Bam“ decken ein „weites Spektrum“ ab: Das Ausbrechen unterschwelliger Wut, postmoderne Gedanken zum urbanen Leben – alles „dreht sich im Kern darum, Entscheidungen zu treffen, Denkanstöße zur eigenen Gesinnung zu geben (No Bam Bam) und die Dinge anzusprechen, die meist ungesagt bleiben. Was zählt ist, sich eine eigene Meinung zu leisten, die richtige Haltung zu bewahren.“

Beginn des Auftritts im Juzi (Bürgerstraße 41) am Sonnabend, 18. August, ist um 22 Uhr.

Von Stefan Kirchhoff

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