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„Joseph und Maria“ am Jungen Theater

Premiere „Joseph und Maria“ am Jungen Theater

Es ist Heiligabend, das Kaufhaus geschlossen. Jeder Mitarbeiter wurde mit einer Flasche Branntwein beschenkt, fast jeder. Ausländische Kollegen und nicht ständig Beschäftigte gingen leer aus. Zu denen zählt Putzfrau Maria, die erst kam, als alle anderen gegangen waren. Doch dann trifft sie Nachtwächter Joseph.

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Fröhliche Weihnachten: Regisseur Eberhard Köhler und Ausstatter Martin Kaeser.

Quelle: Theodoro da Silva

Der Österreicher Peter Turrini schrieb das Stück „Joseph und Maria“ 1980. Regisseur Eberhard Köhler inszeniert es am Jungen Theater (JT) Göttingen. Die rund 100-minütige Premiere am Sonnabend, 31. Oktober, beginnt um 20 Uhr.

Turrini ist bekannt geworden durch seine gesellschaftskritischen Heimatstücke. Diesmal beleuchtete er die (Arbeits-)Welt älterer Menschen. Maria und Joseph sind schon in Rente. Als Aushilfskräfte bessern sie ihr karges Einkommen auf. An diesem Abend lernen sie sich kennen und erzählen einander von ihrem Leben.

Das Original spiele im ganzen Kaufhaus, im JT sei es eher Backstage angesiedelt, sagt Köhler. Doch es ist zu sehen: Über eingespielte Filme, die das JT-Team bei Karstadt Göttingen drehte. Beraten wurde der Regisseur von Teilnehmern einer Fortbildungsmaßnahme für Arbeitslose jenseits der 50 Jahre, die teils als Kleindarsteller mitwirken.

  • Premiere ist am Sonnabend, 31. Oktober, um 20 Uhr im Jungen Theater, Hospitalstraße 6. Kartentelefon: 05 51  /  49 5015.

pek

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