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Regional Junges Theater Göttingen: Intendantenfrage spitzt sich zu
Nachrichten Kultur Regional Junges Theater Göttingen: Intendantenfrage spitzt sich zu
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00:18 12.04.2013
Von Peter Krüger-Lenz
Eigenständigkeit? Kooperation? Fusion? Die Zukunft des Jungen Theaters wird heiß diskutiert. Quelle: Heller
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Göttingen

Aus seiner Sicht komme es „im Sommer zu einer vorzeitigen Entlassung von JT-Intendant Andreas Döring aus seinen Verpflichtungen als künstlerischer Leiter“, sagt Harald Noack, Vorsitzender des JT-Aufsichtsrates und CDU-Kreistagsabgeordneter. Döring wechselt zur Spielzeit 2014/15 ans Schlosstheater in Celle, üblich sind in solchen Fällen Übergangsverträge an den künftigen Arbeitsstätten.

Folglich muss die Leitungs­situation am JT bereits ab 1. September dieses Jahres vertraglich geklärt sein. Schnell also müssen Verhandlungen laufen und Entscheidungen getroffen werden. Laut Noack sind mindestens zwei Positionen zu besetzen: die der künstlerischen Leitung und die der Geschäftsführung. Namen sollen bereits gehandelt werden, heißt es aus gut unterrichteten Kreisen.

Ein weiteres Problem könnte sich kurzfristig auftun. Die Baptistenkirche, in der das JT seine Probebühne eingerichtet hat, steht zum Verkauf. „Ich glaube, dass es eine Lösung in Zusammenarbeit mit dem DT geben wird“, sagt Noack, der ein Zusammenrücken beider Häuser mit einer garantierten künstlerischen Selbstständigkeit des JT prognostiziert: „Das JT muss eigenständig bleiben.“

Noack hofft auf eine fruchtbare Konkurrenz der Häuser. Geschafft ist laut Noack bereits eine Verlängerung des städtischen Zuwendungsvertrags mit dem JT von September bis Dezember 2013. Die Einsparvorgaben für die aktuelle Spielzeit würden erfüllt.

Um das auch in der kommenden Saison zu schaffen, müssten Entscheidungen getroffen werden, erklärt Noack. Eine der wichtigsten: Ob es zu einer Fusion der beiden Häuser oder einer anderen Lösung kommen wird, soll bis Ende Juni geklärt sein.

Auf Initiative von Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) seien zwei Arbeitsgruppen eingerichtet worden. Die eine befasse sich mit der rechtlichen Kooperation, die andere mit der künstlerischen, sagt Noack.

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