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Kat Frankie mit Band in der Musa Göttingen

Melancholische Lieder Kat Frankie mit Band in der Musa Göttingen

Kat Frankie steht alleine auf der Bühne in der Musa. Mit einer Hand bedient sie den Blasebalg eines indischen Harmoniums. Das Instrument klingt ein bisschen quäkig, Frankies Gesang  nicht. Die Situation erinnert in ihrer Schwermut an Auftritte von Nico in den 80er-Jahren, die bei Solokonzerten ebenfalls indisches Harmonium spielte.

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Düster-glamourös: Kat Frankie.

Quelle: Theodor da Silva

Doch die 1978 in Sidney geborene Wahlberlinerin Frankie ist die bessere Sängerin. „Please don’t give me what I want“ heißt ihre jüngste CD etwas sperrig, die sie an diesem Abend präsentiert. Trennungslieder nennt sie das, was sie für das Album getextet und komponiert hat. Und genau dieser schmerzlich-melancholische Ton flirrt durch den nur mäßig besuchten Musa-Saal.

Selbst als Frankie ein neues Spielzeug in die Show integriert, eine Loop-Station. Sie singt harmonische und rhythmische Sequenzen ein, spielt sie übereinander gelegt ab und singt dazu live. Das klingt irgendwann nach Chor und Orchester und vor allem klingt es betörend gut.

Aber Frankie war nicht alleine gekommen. Sie hatte eine Band dabei, die ihren Job sehr sauber erledigte. Musste sie auch, denn die Chefin war ja da. Zweifellos gibt Frankie in der Kapelle den Ton vor.

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Live-Konzert

Kat Frankie eilt der Ruf voraus, sich gänzlich in ihre Arbeit, das Musik machen, zu vergraben. Musik ist ihr weniger Zeitvertreib als vielmehr eine ausgesprochen ernsthafte Sache – seit sie in Berlin lebt. In der Hauptstadt Deutschlands gründete die 34-jährige Australierin ihr eigenes Label.

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