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Katja Riemann und Dietmar Bär beim Göttinger Kultursommer

Prominenz Katja Riemann und Dietmar Bär beim Göttinger Kultursommer

Den Göttinger Kultursommer gibt es seit 25 Jahren. Im 17. Jahr wäre das Innenhof-Theaterfestival, das in diesem Jahr in reduzierter Form im Deutschen Theater (DT) stattfindet. 2014 dann soll das Festival wieder einen Spielort bekommen, kündigen die Organisatoren an.

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Mit Rezitation und Gitarre im Deutschen Theater: Arne Jansen und Katja Riemann.

Quelle: EF

Göttingen. Beide Festivals locken in diesem Jahr mit großen Namen, darunter Katja Riemann und die beiden TV-Kommissare Dietmar Bär („Tatort“) und Matthias Brandt („Polizeiruf 110“).

Der Vorverkauf für die beiden ersten Veranstaltungen des Kultursommers, „Matthias Deutschmann – der Mann mit dem Cello“ am Sonntag,  30. Juni , und die Lesung mit Jutta Speidel und Bruno Maccallini, am Donnerstag, 4. Juli, im Deutschen Theater, läuft bereits.

Der politische Kabarettist Arnulf Rating ist der erste der Neuverpflichteten, die nahezu alle um 20.30 Uhr im Alten Rathaus, Markt 9 in Göttingen, auftreten.

Er kommt mit seinem Programm „Stresstest Deutschland“ am Sonnabend,  6. Juli. Bär liest am Sonnabend, 13. Juli, aus einem Krimi des schwedischen Autors Håkan Nesser. „Am Abend des Mordes“ heißt das Werk, das Finale der Serie mit Inspektor Gunnar Barbarotti.

„Aus dem Tagebuch meines Mannes“ berichtet die Kabarettistin Tina Teubner am Sonnabend,  20. Juli. Begleitet wird sie dabei von Ben Süverkrüp am Klavier. „Lieder, Kabarett, Unfug“ soll der Abend bringen, versprechen die Organisatoren.

Zwei alteingesessene Göttinger haben sich jetzt musikalisch zusammen getan: Christiane Eiben und Rainer Schacht. Sie kommen am Sonntag, 28. Juli , um 20 Uhr mit einem Akustik-Programm: „Laute(r) Lieblingsliebeslieder“.

Unterstützt wird das Duo von dem Gitarristen Markus Gahlen, Jens Wrede am Bass, dem Schlagzeuger Heinz Lichius und dem Pianisten Andreas Paulsen.

Zum Abschluss dieser Reihe hat sich die renommierte Film- und Fernsehschauspielerin Charlotte Schwab angesagt. Sie arbeitet für ihren Auftritt am Sonnabend, 3. August, mit den beiden Göttinger Theatermachern Christoph Huber und Stefan Dehler von den „Stillen Hunden“ zusammen.

Die drei haben die szenische Lesung „Briefsteller“ von Michail Schischkin vorbereitet. Der erzählt die Geschichte eines jungen Paares, das nur einen gemeinsamen Sommer hat.

Auf drei Vorstellungen geschrumpft ist das Innenhof-Theaterfestival, das in diesem Jahr „Göttinger Theatertage“ heißt und im DT, Theaterplatz 11, über die Bühne geht. Am Sonnabend, 31. August, um 19 Uhr gastieren Katja Riemann und Arne Jansen im Großen Haus. Ihr Abend „Winter. Ein Roadmovie“ speist sich aus Werken von Heinrich Heine, Franz Schubert und Wilhelm Müller.

Als „poetische Empfindung und politische Epigramme“ präsentieren die Rezitatorin und der Gitarrist Schuberts Liederzyklus und Heines „Winterreise“.

„In ihrer Verbindung von Geist und Seele, von Satire und Schwermut und Empfindsamkeit sind beide Werke ein Spiegel der deutschen Geschichte“, teilen die Organisatoren mit. Knapp 30 Jahre liegen zwischen den Werken, die sich schon früh mit dem Traum von Europa befasst haben.

Im vergangenen Jahr waren Matthias Brandt (Rezitation) und Jens Thomas (Klavier und Gesang) mit ihrer musikalischen Lesung „Psycho“ von Alfred Hitchcock laut Veranstalterangaben derart erfolgreich, dass sie in diesem Jahr wieder eingeladen wurden.

Am Sonnabend,  31. August, präsentieren sie den Abend um 21 Uhr im DT. Für seine inszenierte Lesung greift Brandt auf die literarische Vorlage von Robert Bloch zurück, Thomas improvisiert dazu einen Soundtrack, der von intensiver Interaktion des Duos lebt.

Daniel Rohr beschließt die Göttinger Theatertage am Sonntag, 1. September , um 20 Uhr mit einem bemerkenswerten Abend, mit dem der künstlerische Leiter des Innenhof-Theaterfestivals im März Deutschlandpremiere am Theater in Bielefeld hatte.

„Miles oder die Pendeluhr aus Montreux“ heißt der Monolog für einen Schauspieler und ein Orchester, den der Krimiautor Henning Mankell geschrieben hat – eine Hommage an Miles Davis. Rohr tritt mit dem Ensemble der Hochschule für Musik Detmold auf.

Eintrittskarten für die Veranstaltungen im Alten Rathaus gibt es dort in der Tourist-Information, Markt 9, unter Telefon 05 51 / 49 98 031, für die Vorstellungen im Deutschen Theater ab 7. August an der dortigen Kasse, Theaterplatz 11 unter der Telefonnummer 05 51 / 49 69 11.
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