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Rapper Klicken für Chester

Der Göttinger Timon Krauledat steht auf Rap. Seit zwei Jahren lädt er unter seinem Künstlernamen Chester eigene Lieder auf seine Facebook-Seite. Mit einem Song beteiligt er sich an einem Wettbewerb. Wer am meisten Bewegung auf seinem Account verzeichnet gewinnt eine Wildcard für die Endrunde.

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Timon Krauledat alias Chester.

Quelle: r

Göttingen. Timon Krauledat aus Mackenrode steht auf Rap. Seit zwei Jahren lädt er unter seinem Künstlernamen Chester eigene Lieder auf seine Facebook-Seite. Mit einem Song beteiligt er sich an einem Wettbewerb. Wer am meisten Bewegung auf seinem Account verzeichnet gewinnt eine Wildcard für die Endrunde.

Chapter One heißt das Label, das den Contest organisiert. Musiker konnten sich mit einem Lied bewerben. Eine Jury wählte aus den Einsendungen 30 Teilnehmer für die Endrunde aus. Die stehen bereits fest. Doch es ist noch eine Wildcard zu vergeben, „ein Joker“, sagt Chester. Und den möchte der 23-Jährige bekommen. Dazu braucht er viele Klicks, Likes und Kommentare zu dem Post des Labels. Die Adresse dafür: www.facebook.com/ChaptA.ONE/posts/888287468016782. Gewertet wird bis einschließlich Sonntag, 3. Dezember.

Schon mit 13 Jahren habe er mit Freunden Musik gemacht, sagt Chester. Vor zwei Jahren griff er den Faden wieder auf. Er wolle nicht viel Geld damit verdienen, erklärt der Rapper, „Musik ist eher ein Hobby, mit dem ich versuche, die Leute anzusprechen“. „24/7“ heißt das Werk, das er eingereicht hat. Und worum dreht sich das Stück? „Das Lied hat keine Botschaft“, meint Chester. Raptechnisch gut soll es sein, einen „guten Flow“ soll es haben.

Chester ist in Mackenrode aufgewachsen. Fünf Jahre lebte er als Teenager in Frankfurt, absolvierte dort seinen Realschulabschluss. Wieder zurück in Südniedersachsen schaffte er an der BBS II in Göttingen sein Fachabitur. Und wie soll es jetzt weiter gehen? „Musik machen“, nennt Chester als ersten Plan. Sollte das nicht klappen soll es etwas mit Medien sein. Chester nennt er sich übrigens nach einer Zigarettenmarke. Chester: „Aber ich rauche nicht mehr.“ pek

Von Peter Krüger-Lenz

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