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Regional CDU-Politiker fordern Geld für Theater
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22:37 26.10.2018
CDU-Landtagsabgeordnete mit Sigrid Jacobi (rote Jacke) und links daneben Thomas Ehbrecht. Quelle: R
Hannover/Göttingen

CDU-Politiker aus den Städten mit kommunalen Theatern setzen sich für eine Erhöhung deren Mittel ein. Dazu haben sie sich in Hannover mit den CDU-Landtagsabgeordneten getroffen. Menschen in der Fläche Niedersachsens sollen weiterhin Aufführungen erleben können, erklärten sie ihren Einsatz.

Deutlich stärker fördern

Der Landtagsabgeordnete Thomas Ehbrecht, Mitglied des Kulturausschusses, will, dass die Theater im Jahr 2019 deutlich stärker gefördert werden als im Haushalt 2018. Den habe die ehemalige Kulturministerin Gabriele Heinen- Kljajić (Grüne) zu verantworten. Theater seien Teil der kulturellen Vielfalt Niedersachsens, vermittelten Werte wie Toleranz und seien Symbol einer offenen, pluralistischen Gesellschaft, so Ehbrecht. Zudem seien Theater ein wichtiger Standortfaktor für die Regionen. Deshalb wollten die CDU-Landtagsabgeordneten im Haushalt für 2019 deutliche Akzente setzen, damit die Versäumnisse der vergangenen fünf Jahre grüner Kulturpolitik korrigiert werden.

Sigrid Jacobi, kulturpolitische Sprecherin der CDU-Kreistagsfraktion, und Ehbrecht stellten ihren Kollegen dar, dass das Deutsche Theater und das Göttinger Symphonie-Orchester dringend mehr Mittel benötigten. Ansonsten sei „die großartige Theaterpädagogik und Kooperation mit den Schulen im Landkreis Göttingen gefährdet“teilen sie mit. Das Land könne nicht in Zielvereinbarungen hohe Forderungen beispielsweise für die Erschließung von neuen Publikumsschichten fordern, wenn die notwendigen Mittel dafür nicht zur Verfügung gestellt würden, so Jacobi.

Viele Mitarbeiter der kommunalen Theater und Orchester in Niedersachsen hatten sich mit der Aktion #rettedeintheater für eine stärkere Förderung eingesetzt. Die war in einem Haushaltsentwurf des Landes ursprünglich vorgesehen, dann aber komplett gestrichen worden.

Von Peter Krüger-Lenz

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