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Kulturpreis des Landkreises für surrealen Humor

Myron Wojtowytsch ausgezeichnet Kulturpreis des Landkreises für surrealen Humor

Myron Wojtowytsch aus Esebeck ist am Mittwochabend im voll besetzten Jungen Theater (JT) mit dem Kulturpreis des Landkreis Göttingen 2012 ausgezeichnet worden. Gewonnen hat der freiberufliche Lektor, Jahrgang 1944, mit seinem sehr humorvollen und surreal anmutenden Text mit dem Titel „Jugend“.

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Wettbewerbspräsentation: Sascha Werginz, Agnes Giese, Elisabeth-Marie Leistikow, Philip Leenders und Andreas Döring (v. l.).

Quelle: Vetter

Ausgeschrieben war die Ehrung, die mit 2000 Euro dotiert ist,  für Literatur, zum zweiten Mal in der 20-jährigen Geschichte des im Zwei-Jahres-Rhythmus vergebenen Preises. Auf Platz Zwei wählte die Jury die 1987 geborene Studentin Anne Runte mit ihrem ambitionierten Theaterstück „Mehrdimensional“, den dritten Preis erhielt Gordon Frahm für den Beginn seines Banker-Romans „Magda Müller, Kapitel III“. Bei Frahm hatte Jurymitglied Anja Johannsen. Leiterin des Literarischen Zentrums, „Wut als Triebkraft fürs Schreiben“ ausgemacht.

Myron Wojtowytsch

Myron Wojtowytsch

Quelle:

Den Förderpreis erkannte die Jury der 15-jährigen Hannah Rogge aus Hann. Münden für ihre dramatischen Erzählung „Aria“ zu. 600 Euro erhält sie. Das Preisgeld kommt von den Sparkassen Göttingen, Duderstadt und Hann. Münden.

Der Publikumspreis, eine szenische Lesung im JT, ging an zwei Autoren. Am meisten gefallen hatten den Besuchern neben Wojtowytsch Geschichte jene von Markus Thiele und seine Novelle „Die Leuchtturmwärterin“.

124 Autoren aus der Region hatten Texte eingereicht. Die Volontäre des Literarischen Zentrums Göttingen hatten aus diesen 1000 Seiten Literatur der verschiedenen Gattungen eine Vorauswahl von 19 Einsendern getroffen, die Jury daraus sieben in die engere Auswahl genommen. Neben Prosatexten war ein Gedicht darunter und ein Theaterstück. JT-Ensemblemitglieder um Intendant Andreas Döring präsentierten die Arbeiten szenisch und ausgesprochen professionell.

Hannah Rogge

Hannah Rogge

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Landrat Bernhard Reuter (SPD) unterstrich, dass das Ziel des Kulturpreises sei, „die vielfältigen und hochkarätigen kulturellen Aktivitäten im Landkreis sichtbar zu machen und zu fördern“. Ihn habe vor allem das Interesse der vielen Kinder und Jugendlichen beeindruckt, die Beiträge eingesandt hatten.

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