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Regional Kulturtipps für Göttingen von Angela Brünjes
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00:31 13.03.2015
Tageblatt-Redakteurin Angela Brünjes. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Beim ersten Händel-Talk in diesem Jahr wird Gambistin Hille Perl von ihrem Instrument erzählen und welche Rolle die Gambe im Werk von Georg Friedrich Händel spielt. Zur Vorbereitung auf die Festspiele gibt es CD-Empfehlungen von Musikkenner Stefan Lipski. Dazu stellt Philipp Bremer den Händel-Wein vor, der aus seiner Weinhandlung kommt. Probieren können die Gäste des von Tobias Wolff, geschäftsführender Intendant der Händel-Festspiele, moderierten Abends den Wein selbstverständlich auch am Mittwoch, 11. März, ab 20 Uhr im Apex, Burgstraße 46.

„Nur Mut“ - so ein Ausspruch kann motivieren, auch wenn die Lebenserfahrung schon ganz passabel ist; erst recht, wenn ein Kind dabei ist, Erfahrungen zu machen. Der niederländische Autor und Regisseur Theo Fransz beschreibt sich als einen Menschen, dessen Sprache einfach kindlich ist. Und diese setzt er gezielt ein, um junge Menschen in den Bann zu ziehen. Am Donnerstag, 12. März, wird sein Theaterstück „Mut“ in Göttingen uraufgeführt. Das ist etwas Besonderes, aber auch die Besetzung mit Schauspielern von DT und JT. Beide Theater kooperieren wieder einmal und zeigen „Mut“ im Jungen Theater, Hospitalstraße 6, am Donnerstag um 18 Uhr zum ersten Mal.

Übrigens hat der Donnerstag vier Konzerte zu bieten, die zeigen, dass in Göttingen keine Langeweile aufkommt und die Auswahl groß ist: Balkangroove und Gypsysongs sind im Apex von Palladim zu hören, im Exil rockt Spiegelblick, im Nörgelbuff gibt Albert Lee mit den Hogan's Heroes noch Country dazu und in der Musa kommt die Antilopen Gang mit Hip Hop an. Da haben Musikfreunde nur die Qual der Wahl.

Für Freitag, auch wenn genug los ist, mal ein Lesetipp, der zugleich Vorbereitung auf eine Vorstellung im Deutschen Theater sein kann: Dort gastiert am Dienstag, 17. März, Thimon von Berlepsch. Der Magier und Hypnotiseur, 1978 geboren und auf Schloss Berlepsch aufgewachsen, will die Zauberkunst in der Öffentlichkeit wieder als anspruchsvolle Unterhaltung etablieren. Und das möchte er auch mit seinem Buch erreichen: „Der Magier in uns. Wie wir mit Neugier und Vorstellungskraft unsere Welt verändern können“ (260 Seiten, 19,99 Euro, Kailash Verlag).

Und zum Wochenende noch eine Premiere im Jungen Theater am Sonntag, 15. März, um 20 Uhr: Tadashi Endo ist ein international bekannter Butoh-Tänzer, der in Diemarden lebt. In die Göttinger Kulturszene ist er bestens eingebunden. Kein Wunder, dass er immer wieder mal mit Bekannten etwas Neues produziert. Die Idee zu der Butoh-Tanz- und Musikperformance Aumakua stammt von Kerstin Gennet aus Graz. Endo hat die Geschichte über die Geister der Ahnen für sich choreografiert, die österreichische Sängerin wird den Tänzer bei Aumakua mit ihrem Gesang zur Musik von Ove Volquartz (Saxofon) und Nils König (Gongs) begleiten.

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