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Regional Kulturtipps für Göttingen von Angela Brünjes
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18:33 07.04.2015
Tageblatt-Redakteurin Angela Brünjes. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Inzwischen kommen seine Würste, Gurken und was sonst noch so aussieht auch gut beim Kunstpublikum an. Man kann über seine Kunst lachen, auch wenn der 60-Jährige es damit ernst meint und nur die Absurdität des Daseins darstellen will.

Sein Curry Bus passt zu den Absurditäten des Alltags. Wer meint, dass bei Volkswagen in Wolfsburg vor allem Autos produziert werden, der irrt: 7,8 Millionen Würste, davon 6,3 Curry-Würste, produzierten die 30 Mitarbeiter der VW-Fleischerei im Jahr 2014; in den Werkshallen in Wolfsburg und anderswo gingen dagegen nur 6,12 Millionen Autos vom Band.

Auf nach Wolfsburg, um Wurm (bis September im Kunstmuseum) und Wurst (in der Autostadt) zu genießen. Weiteren Zeitvertreib für einen Ferientag hat die Stadt allemal mit dem Phaeno zu bieten. Das erklärt seit nun schon zehn Jahren an die 350 Phänomene dieser Welt: Magnetismus, Erdbeben, optische Täuschungen, Fäden aus Glas oder die Entstehung eines Feuertornados, dessen Säule sich sechs Meter hoch windet.

Und nun zu einer Tour für Familien mit Teenagern. Könnte ja sein, dass die schon am Dienstag gemeinsam und spontan mit den Eltern das Konzert von Shelly Bonet besuchen, deren Deutschland-Tournee am Sonnabend begonnen hat. Die Stimme von Shelly Bonet soll an Nina Simone und Janis Joplin erinnern. Ihre Lieder bringen Blues, Soul und Jazz zusammen. Um 21 Uhr beginnt das Konzert der Rockröhre aus den USA im Nörgelbuff in Göttingen, Groner Straße 23, mit der Vorband Moody Man. Und dann kommt Shelly!

Der Titel hat was, das Thema auch - vielleicht auch für Teenager, die nur „Fast & Furious 7“ auf dem Plan haben: „Zu Ende ist alles erst am Schluss“, heißt der neue Film von Jean-Paul Rouve mit Chantal Lauby und Michel Blanc. Ab Donnerstag, 9. April, ist die Komödie im Lumiere, Geismarlandstraße 19, in Göttingen zu sehen (bis 18. April) und erzählt von den ersten und den späten Dingen im Leben. Kann man doch mal zum Familienthema machen...

Wirklich Zufall, dass am Anfang von der Wurst die Rede war und diese Kulturtipps nun mit der „Schweinehochzeit“ enden. Komponist Andreas N. Tarkmann hat eine witzig-spritzige Musik zu Helme Heines bekanntem Kinderbuch „Na warte, sagte Schwarte“ komponiert. Das Göttinger Symphonie Orchester spielt die Musik unter der Leitung von Giedré Slekyté im Familienkonzert am Sonntag, 12. April, um 11.30 Uhr im Deutschen Theater, Theaterplatz 4, in Göttingen.

Die Konzerte geben Kindern die wunderbare Gelegenheit, ein großes Orchester zu erleben und dazu eine märchenhafte Geschichte, am Sonntag von Christoph Huber erzählt, zu hören. Dabei sind viele kleine Mitmachaktionen eingeplant und oftmals werden auch Besonderheiten verschiedener Musikinstrumente erklärt. Genau das Richtige, um die Ferien unterhaltsam und lehrreich ausklingen zu lassen.

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