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Regional Kulturverbund Göttingen kritisiert Förderpolitik
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00:32 02.04.2015
Das Rockbüro organisiert unter anderem auch den "Local Heroes"-Wettbewerb mit. Im Bild: Die Gewinner 2011, "Steel Ignition", in der Musa. Quelle: Heller/Archiv
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Göttingen

Doch das läuft nicht immer ganz rund“, heißt es in einer Mitteilung. „Mehr und mehr“ gebe es Probleme bei der Verteilung der Fördermittel an den Verein „Out-o-Space Rockbüro“. Diese habe sich „immer mehr und unproportional zugunsten des Vereines verschoben“. Darunter leide die „einstmals vorbildliche Kooperation zwischen den Veranstaltern der Rock-Pop-Sparte und vor allem der rein ehrenamtliche Verein Kreuzberg on Kultour“, heißt es weiter.

„Die Stadt hat keinerlei Grund, mit der Arbeit des gemeinnützigen Rockbüros unzufrieden zu sein, das in unserem Auftrag seit 2007 städtische Mittel von inzwischen rund 27 000 Euro jährlich für die Förderung der Live-Musik in unserer Stadt einsetzt“, erwidert Verwaltungssprecher Detlef Johannson. Dieses Geld sei in den vergangenen Jahren zum überwiegenden Teil an drei Veranstalter gegangen: an das Exil, an Kreuzberg on Kultour und an den Nörgelbuff. Allein im Jahr 2014 seien damit mehr als 260 Veranstaltungen umgesetzt worden: 170 im Nörgelbuff, 52 bei Kreuzberg on Kultour, 43 im Exil. Der Nörgelbuff erhalte mit rund einem Drittel der Fördermittel den höchsten Einzelbetrag, allerdings für die mit Abstand meisten Veranstaltungen. Johannson: „Da hat sich überhaupt nichts verschoben.“ Zudem seien die Förderbestimmungen verschlankt worden. „Das erlaubt es, die Live-Musik-Angebote gerade auch privatwirtschaftlich betriebener Clubs oder Veranstalter zu fördern“, erklärt der Verwaltungssprecher. Voraussetzung für die über das Rockbüro vergebenen öffentlichen Mittel seien aber prüffähige Anträge und Verwendungsnachweise.

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