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Leben und Werk von Heinrich Böll

Ausstellung in Göttingen Leben und Werk von Heinrich Böll

Zum 100. Geburtstag von Heinrich Böll informiert eine Ausstellung über Leben und Werk des Literaturnobelpreisträgers. Die rund 30 Plakate und Tafeln umfassende Schau wird am Sonnabend im Günter-Grass-Archiv in Göttingen eröffnet, wie Steidl-Verlag und Göttinger Literaturherbst mitteilten.

Symbolbild

Quelle: GT

Göttingen. Die Ausstellung wurde den Angaben zufolge von Heinrich Bölls Sohn René und dessen Vetter Viktor Böll konzipiert. Der Verleger Gerhard Steidl hat die Exponate produziert, er wird zur Eröffnung über seine persönlichen Begegnungen mit Heinrich Böll sprechen.

Heinrich Böll (1917-1985) war in den 1970er- und 1980er-Jahren außer Günter Grass der weltweit bekannteste deutsche Schriftsteller. Seine Bücher erreichten allein auf Deutsch eine Auflage von mehr als zehn Millionen Exemplaren. Böll schrieb Kurzgeschichten, Satiren und Romane. Zu den erfolgreichsten Titeln zählen das „Irische Tagebuch“ und „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“.

Der Autor beteiligte sich zudem an den gesellschaftlichen Debatten der Bundesrepublik. Er setzte sich kritisch mit der katholischen Kirche auseinander und unterstützte die Friedensbewegung. Beim Lesefestival „Göttinger Literaturherbst“, das vom 13. bis 22. Oktober stattfindet, beschäftigen sich mehrere Veranstaltungen und Lesungen mit Heinrich Böll.

Die Ausstellung ist vom 14. bis 22 Oktober täglich außer montags von 14 bis 18 Uhr sowie vom 23. Oktober bis 4. November täglich außer montags von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Am 25. Oktober bleibt sie geschlossen. Der Eintritt ist frei.

Von epd

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