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Lesetipps von Fotograf Jan Vetter

Bücher fürs Weihnachtsfest Lesetipps von Fotograf Jan Vetter

Welche Bücher sollen in diesem Jahr unter dem Weihnachtsbaum liegen? Sieben Tageblatt-Redakteure verraten ihre Favoriten und stellen lesenswerte Romane, Sach- und Kinderbücher vor. Tageblatt-Fotograf Jan Vetter hat folgende Buchtipps:

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Roman. Jetzt, da die langen Winterabende vor der Tür stehen, ist es an der Zeit, sich auch mal wieder den Klassikern zu widmen. Hervorragend für diese trübe Jahreszeit eignet sich da „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde. Auch wenn die Geschichte des reichen und schönen Jünglings, dessen Portrait an seiner statt altert, im England des Viktorianismus spielt, so braucht es doch nicht viel Phantasie, auch der heutigen Zeit ein gerüttelt Maß an „Fin de siècle“ zu bescheinigen. Was dem Werk zu durchaus zeitgenössischer Relevanz verhilft. Insel Taschenbuch, 7,50 Euro.
 
Kinderbuch. Wie war das eigentlich damals, kurz nach dem Krieg als Kind in Deutschland? Das Buch „Wir Kinder von früher“ von Karl-Heinz Mai und Herbert Günther gibt mit Fotos und kurzen Texten einen Einblick in den Alltag der kleinen Leute während der Gründerzeit der Bundesrepublik. Hier wird Historisches     so aufbereitet, dass Kinder freiwillig eine Geschichtsstunde absolvieren, an der auch die   Eltern, von denen die meisten die Zeit nicht mehr aktuell  miterlebt haben dürften, eine kurzweilige Lektüre vorfinden. Klett Kinderbuch, 19,90 Euro.
 
Lieblingsbuch. Dieses Jahr gibt’s vom Fotografen als Lieblingsbuch auch endlich einmal etwas Fotografisches. Schon immer waren herausragende Fotografen für National Geographic in der Welt unterwegs, um diese mit ihrer Kamera zu dokumentieren. In dem Band mit dem schlichten Namen „Die Bilder“ sind nun einige der besten Arbeiten aus mehr als 100 Jahren vereint. Von den Anfängen der Society bis in die heutige Zeit und aus allen Ecken der Welt hält man hier ein eindrucksvolles Dokument menschlichen Forscherdranges in den Händen. National Geographic, 48 Euro.
 
Sachbuch. Irgendwie habe ich es dieses Jahr mit der Vergangenheit – auch das Sachbuch „Die Welt in hundert Jahren“ , Herausgeber Arthur Brehmer, stammt vom Ende des vergangenen Jahrhunderts. Die „wichtigsten“ Köpfe des Jahres 1909 bringen ihre Visionen von der Zukunft im Jahre 2009 zu Papier. Erstaunlich, wieviel Weitsicht einige dabei an den Tag legen (beispielsweise bei der Beschreibung des Handys) aber genauso erstaunlich, wie weit sie dabei manchmal auch danebenliegen. Kurzweilige Lektüre mit „Aha-Effekt“ aus dem Silberfund-Verlag für 14,90 Euro.
 
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Bücher fürs Weihnachtsfest

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