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02:15 19.12.2016
Erste Probe fürs Gipfeltreffen im März: Linus Shastri (links) mit Christoph Jess. foto: Hinzmann Quelle: Christina Hinzmann
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Göttingen

Auf der Geige spielt Linus Shastri seit seinem siebten Lebensjahr. Seit etwas mehr als einem Jahr hat der 14-Jährige das Gitarrenspiel entdeckt und sich bemerkenswert flott zu eigen gemacht. Im Musikzimmer von Christoph Jess hat Shastri in dieser Woche vorgespielt. Jess, künstlerischer Leiter des Gipfeltreffens, erklärt dem talentierten Musiker das Konzept der Musikshow, die zum dritten Mal veranstaltet wird. „Es ist eine Revue. Zwei Stunden wir für die Leute“, sagt er.

Was die Künstler bieten werden, steht noch nicht fest. Aber die Mitwirkenden sind gesetzt – in diesem Jahr gehört Linus Shastri dazu. Der Schüler am Göttinger Theodor-Heuss-Gymnasium wird eines seiner Lieblingslieder singen und spielen. Der Rest seines Einsatzes soll sich noch finden. Jess denkt darüber nach, ob Shastri mit einigen der Musiker auftritt oder mit anderen Künstlern singt. Was er kann, zeigt Shastri mit dem Song „Let her go“ von Passenger. Der Stil von Mike Rosenberg alias Passenger und Ed Sheeran gefällt ihm: „Die Singer-Songwriter mag ich total gerne.“ Einen Song im Stil von „Let her go“ wird er beim Gipfeltreffen singen und spielen: ein Lieblingslied ist sicher.

Wenn er vor großem Publikum auftritt, macht ihm das nichts aus. „Wenn ich Musik mache, dann ist das ganz anders als wenn ich reden soll“, erklärt er. Bühnenerfahrung hat er bereits gesammelt. Einige Jahre war er Mitglied im Göttinger Knabenchor und nahm als Geigenspieler am Wettbewerb „Jugend musiziert“ teil. Beim Musikwettbewerb „Theovision“ seiner Schule kam Shastri im Sommer mit Gitarre auf die Bühne. Von dem Auftritt erzählte Lehrerin und Sängerin Heike Neumeyer ihrem Kollegen Jess.

Beide sind Mitglieder von Seven Up (die Göttinger A-cappella-Formation ist Gipfeltreffen-Stammgast). Bis zum Gipfeltreffen hat Linus Shastri noch Zeit, sich auf die Revue einzulassen. Geübt wird mit der Westerngitarre, die ihm sein Bruder im vergangenen Jahr zu Weihnachten schenkte. Beim Konfi-Camp im Sommer 2015 spielte er zum ersten Mal Gitarre, später empfahl ihm sein Bruder Stücke und er lernte via Videoportal YouTube: „Das ist mir ziemlich leicht gefallen“, erzählt Shastri, der aus einer musikalischen Familie stammt. Bisher war das Spiel der Violine Pflicht in seinem Alltag, das Gitarrenspiel war „zum Zeitvertreib“. In Vorbereitung aufs Gipfeltreffen könnte sich das ändern. Aber die Violine soll Musiker Shastri für den großen Auftritt im März nach den Plänen von Jess nicht beiseitelegen: „Sehr gerne sollst du auch Geige spielen“.

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