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Regional Neues Programm für zwei Monate
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15:30 08.02.2018
Das Leitungsduo des Literarischen Zentrums Göttingen mit den Volontären: Anja Johannsen, Mara Becker, Gesa Husemann, Anika Tasche, Alexander Giefers und Hanna-Maria Vester (von links). Quelle: Pek
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Göttingen

Mit dem größten Namen startet das Programm der kommenden zwei Monate im Literarischen Zentrum, Düstere Straße 20. Navid Kermani kommt am Freitag, 2. März, um 20 Uhr nach Göttin­gen und stellt sein Buch „Entlang der Gräben“ in der Johanniskirche vor. Zwölf weitere Veranstaltun­gen im Hauptprogramm sind im März und April geplant.

Kermani ist im Auftrag des „Spiegels“ von seiner Heimatstadt Köln über das Baltikum und den Kaukasus bis nach Isfahan, dem Geburtsort seiner Eltern, gereist und hat über die Tour geschrieben. Über seine Reiseeindrücke spricht er mit dem Göttinger Germanisten Heinrich Detering. Musikalisch begleitet wird der Abend von der ukrainischen Musikerin Mariana Sadovska, die Elemente osteuropäischer, kaukasischer und zentralasiatischer Tradition verbindet.

Ein doppeltes Jubiläum ist Anlass für die Lesung am Freitag, 9. März: Karl Marx wurde vor 200 Jahren geboren, und vor 150 Jahren erschien sein Werk „Das Kapital“. Thomas Steinfeld, früher Feuilletonchef der Süddeutschen Zeitung, hat mit „Der Herr der Gespenster“ ein hochgelobtes Panorama der fortdauernden Epoche des Kapitalismus geschrieben. Er spricht mit Joseph Vogl, dem Ökonom unter den Literaturwissenschaftlern.

Über „Frauenverführerinnen“ haben die Autorinnen Patricia Hempel und Angela Steidele geschrieben. Am Dienstag, 13. März, um 20 Uhr stellen sie ihre Bücher im Literarischen Zentrum vor. Die Organisatoren starten damit eine neue Reue zum Thema Liebe: „Love it or Leave it“. Steideles Roman „Eine erotische Biographie“ spielt im 19. Jahrhundert, ihre Protagonistin liebt Frauen. Hempels Buch „Metrofolklore“ schildert das Leben einer Mittzwanzigerin im studentischen Berlin zwischen allerlei Frauen.

Mit dem Preis der deutschen Literaturhäuser ist Jaroslav Rudi ausgezeichnet worden. Jetzt tourt das Multitalent durch diese Institutionen. Am Montag, 19. März, will er ab 20 Uhr einen Einblick in seine vielschichtigen Projekte geben. Kristin Harney, Per Leo und Thomas Wagner setzen eine Veranstaltung aus dem Vorjahr fort: „Wir müssen weiter reden. Populismus & Widerdstand“ heißt es am Donnerstag, 22. März, um 20 Uhr im Literarischen Zentrum. Der Autor Peter Stamm stellt am Montag,9. April, um 20 Uhr seinen Roman „Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“ vor. Dessen Held Christoph hat den Eindruck, ein ihm unbekanntes Pärchen lebe seine jüngste Beziehung nach. Doch Christoph könnte auch verrückt sein. Eine ungeklärte Frage bis zum Ende der Geschichte.

Ein prominenter Name ist am Donnerstag, 12. April, um 19 Uhr zu Gast im Alten Rathaus. Der Schauspieler Sylvester Groth („Polizeiruf 110“, „Inglorious Basterds“) liest aus dem neuen Roman von Irene Dische. „Schwarz und Weiß“, die satirische Geschichte eines elendigen Abstiegs. Eine Neuauflage folgt am Dienstag, 17. April: „Leipziger Allerlei“ heißt die Nachlese der Leipziger Buchmesse mit dem Buchhändler Eckhart Kohl, der Literaturwissenschaftlerin Friederike von Criegern, der Journalistin Margarete von Schwarzkopf und dem Blogger Tilman Winterling.

Mit seinen „Geschichten vom Löwen“ hat der Autor Martin Baltscheit vielen Kindern und ihren Eltern Spaß bereitet. Am Donnerstag, 19. April, ist er um 16.30 Uhr zu Gast im Jungen Theater (JT). Dort „erzählt, liest, brüllt und zeichnet er“, teilen die Organisatoren mit. Dies ist die zweite Kooperationsveranstaltung mit dem Haus am Wochenmarktplatz. Ein bisschen kooperieren die beiden Institutionen, wenn der große Regisseur Claus Peymann am Sonntag, 8. April, um 20 Uhr im JT aus „Holzfällen. Eine Erregung“ vom Thomas Bernhard liest, kommt er zurück zum Anfang seiner Karriere. Im JT inszenierte er in den 1960er-Jahren sein erstes Stück.

Mit dem Auftritt von Yassin Musharbash am Montag, 23. April, um 20 Uhr und dem „Debütantinnenball“ am Dienstag, 24. April, um 20 Uhr endet das Programm im Literarischen Zentrum, das künftig alle zwei Monate präsentiert werden soll – um schneller reagieren zu können, sagt Zentrums-Chefin Anja Johannsen.

Karten gibt es in den Tageblatt-Geschäftsstellen, Weender Straße 44 in Göttingen und Marktstraße 9 in Duderstadt.

Von Peter Krüger-Lenz

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