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Start ins letzte Lese-Wochenende

Literaturherbst Start ins letzte Lese-Wochenende

Das letzte Wochenende des diesjährigen Literaturherbstes naht. Jeweils sechs Veranstaltungen stehen am Sonnabend und Sonntag, 21. und 22. Oktober, auf dem Programm, darunter auch die Lesung mit Sten Nadolny. Für alle gibt es noch Eintrittskarten.

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Sten Nadolny

Quelle: r

Göttingen. Migration ist eines der Themen am Sonnabend. „Die neue Odyssee“ heißt das Buch des jungen Journalisten Patrick Kingsley. Er berichtet über seine Begegnungen mit einem Menschenschmuggler, einer Schwangeren aus Syrien und anderen (19 Uhr, Paulinerkirche, Papendiek 14 in Göttingen). Ebenfalls um den Nahen Osten geht es bei dem Abend mit Lamya Kaddor und Lutz Jäkel. Die Autorin und der Fotograf präsentieren den kulturellen Reichtum Syriens vor dem Krieg (21 Uhr, Altes Rathaus, Markt 9 in Göttingen). Mit der Frage nach der deutschen Identität hat sich Dieter Borchmeyer befasst. Der Germanist stellt sein Mammutwerk „Was ist Deutsch“ vor (19 Uhr, Altes Rathaus). Eine neue Biografie Heinrich Bölls hat Jochen Schubert verfasst. Der ausgewiesene Kenner des Böllschen Werkes präsentiert das Werk, das 100 Jahre nach der Geburt des großen Schriftstellers erschienen ist, und einen Film (Lumière, Geismarlandstraße 19 in Göttingen).

„Die Rettung der Dinge“ heißt das aktuelle Buch von Max Küng. Der Schweizer Kolumnist hat darin seine prächtigsten Texte versammelt (21 Uhr, Literarisches Zentrum, Düstere Straße 20). Auch ein erfolgreicher Krimiautor hat einen neuen Roman vorgelegt. „Sechs mal zwei“ heißt das Buch von Arne Dahl (21 Uhr, Stadthalle Osterode, Dörgestraße 28).

Vier Veranstaltungen am Sonntag finden im Deutschen Theater (DT), Theaterplatz 11 in Göttingen statt. Über „die neue Weltordnung sprechen Michael Naumann, Elke Schmitter und Regula Venske. Die Podiumsdiskussion dreht sich um weltweite Konflikte und die Forderungen an Politik und Diplomatie (11.15 Uhr, DT). Eine ganz eigene Farbe bringt die Band Woods of Birnam in das Lesefestival. Sie kombiniert Shakespeare-Texte mit moderner Musik (16 Uhr, DT). Auch Alt meister Sten Nadolny war wieder aktiv. Er bringt sein jüngstes Werk „Das Glück des Zauberers“ mit (19 Uhr, DT). Und eine „Séance à Harry Rowohlt“ versuchen Frank Schulz, Susanne Fischer und Gerhard Henschel und andere Weggefährten. Sie beschwören den Geist des grandiosen Übersetzers, Kolumnisten und Vortragskünstlers (21 Uhr, DT).

Einen Abstecher nach Einbeck macht Jan Weiler. Im PS.Speicher stellt er die nächste Folge seiner Reihe vor: „Und ewig schläft das Pubertier“ (19 Uhr, Tiedexer Tor 3).

Karten gibt es in den Tageblatt-Geschäftsstellen, Weender Straße 44 in Göttingen und Marktstraße 9 in Duderstadt.

Von Peter Krüger-Lenz

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