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Regional Mark Gillespie und seine „Kings of Floyd“
Nachrichten Kultur Regional Mark Gillespie und seine „Kings of Floyd“
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00:19 18.04.2013
Haben sich nicht auf die Show, sondern auf die Musik ihrer Vorbilder konzentriert: „Kings of Floyd“. Quelle: Heller
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Göttingen

Mit der Formation „Kings of Floyd“ stand diesmal die Musik von Pink Floyd im Mittelpunkt.

Wenn es um Pink Floyd geht, wird‘s ernst. Nicht nur für viele im Publikum, sondern auch für die Musiker einer Tributeband. Denn die Stücke sind anspruchsvoll und vielseitig, die Show legendär. Und so ist es wohl nötig, sich auf einen Aspekt zu konzentrieren. Die Kings of Floyd wählten dafür richtigerweise die musikalische Ebene aus. Denn die sieben Bandmitglieder sind durch die Bank weg hochkarätige Instrumentalisten und Mark Gillespie außerdem ein ebensolcher Sänger.

Relativ streng nahmen sie es mit den Arrangements. Die blieben weitestgehend den Originalstücken treu, nur selten waren eigene Variationen zu hören. Nicht umsonst sagen Presse und Fans den Kings of Floyd nach, bei ihren Konzerten glaube man bei geschlossenen Augen, direkt im Pink Floyd-Konzert zu sitzen.

Die Stücke des Abends im Jungen Theater bildeten eine Art „Best of“ von Pink Floyd. Im Mittelpunkt standen dabei die Songs der Alben „The Dark Side of the Moon“, „The Wall“ und „Wish you were here“. Dezente Videoprojektionen im Hintergrund boten Abwechslung fürs Auge, ohne zu sehr abzulenken vom Schwerpunkt Musik.

Für die elektronischen Klangwelten konnte Jürgen Magdziak auf ein Sammelsurium von Keyboards und Synthesizern unterschiedlichster Altersstufen zurückgreifen. Ebenfalls charakteristisch für Pink Floyd: Die Gitarrenparts. Die ließen Maurus Fischer und Mark Gillespie – am Bass ergänzt durch Bernd Renn – aufs Feinste aufleben.

Stimmlich braucht sich Gillespie ebenfalls nicht zu verstecken, schon gar nicht vor Roger Waters, dem auch Sängerin Lucy Fischer für einige Parts ihre Stimme lieh. Aber Ernst beiseite: Wenn Mark Gillespie auf der Bühne steht, dürfen auch der Spaß und britisch-schwarzer Humor nicht zu kurz kommen. Nach der Pause war es soweit: Der Ernst ging ihm aus, und lustig-bissige Kommentare brachen die ehrfürchtige Musikstunde auf in ein lebendiges, eigenständiges Konzert.

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