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„Mini, Mofa, Maobibel“ und Johns Gitarre

Lebensgefühl der 60er Jahre „Mini, Mofa, Maobibel“ und Johns Gitarre

Das Oldenburger Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte lässt von Sonntag, 25. November, an die 1960er Jahre in der Bundesrepublik aufleben. Unter dem Titel „Mini, Mofa, Maobibel“ präsentiert eine Schau die Alltagskultur dieser Zeit, sagte Kurator Siegfried Müller. Ein Glanzlicht sei das „Winnetou“-Kostüm, das der Schauspieler Pierre Brice in den Karl-May-Filmen getragen habe. Die Ausstellung endet am 3. März.

„Die 60er Jahre waren Zeiten des Aufbruchs und Umbruchs“, sagte Müller. Lebensgewohnheiten hätten sich verändert. Zu den 380 Exponaten gehören die erste in Deutschland zugelassene Verhütungspille „Anovlar“, ein Wohnzimmer, Kleidungstücke, Geschirr und Spielzeug. Fotos dokumentieren die gewaltsamen Demonstrationen und Studentenunruhen. Zu sehen sind etwa eine Berliner Polizei-Uniform samt Schlagstock. Daneben hängt ein Parka eines Oldenburger Bürgers mit einem „Ami-go-home!“-Aufnäher.

Eine Abteilung ist der Musik gewidmet. Dort stehen Instrumente aus dem Bremer „Beat-Club“ und dem Hamburger „Star-Club“. Die Stars wurden in den Clubs noch in bar bezahlt, wie Rechnungen belegen. Außerdem konnten die Organisatoren Original-Instrumente ausleihen, darunter eine Gitarre von John Lennon. Auf einem Abspielgerät können die Besucher Schlager der 60er Jahre hören.

epd

Dienstags bis Sonntags von 10 bis 18 Uhr im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Schlossplatz 1 in Oldenburg.
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