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Mit sieben „Césars“ ausgezeichnet: Der Film „Séraphine“

Cinema Mit sieben „Césars“ ausgezeichnet: Der Film „Séraphine“

Der Film „Séraphine“ von Regisseur Martin Provost schildert das Zusammentreffen eines Kunstsammlers und einer Haushälterin mit einem besonderen Kunsttalent. Eines Tages entdeckt der Hausherr ein kleines Bild in seinem Zimmer und stellt fest, dass seine Angestellte es gemalt hat. Er will ihr Talent fördern.

Der Plot geht zurück auf die realen Geschehnisse um den deutschen Sammler Wilhelm Uhde, erster Käufer von Picasso-Werken und Entdecker von Rousseau, und der Malerin Séraphine Louis. Sie sorgte als naive Malerin mithilfe ihres Unterstützers für kurze Zeit für Furore bevor sie Jahre später völlig verarmt in der Psychiatrie starb.

Provost drehte den Film vor allem mit französischen Schauspielern wie Yolande Moreau in der Titelrolle. Zum Ensemble zählten aber auch zwei Darsteller aus dem deutschsprachigen Raum: die Schweizerin Anne Bennent und der Deutsche Ulrich Tukur. „Séraphine“ war der große Gewinner der „César“-Verleihung im März dieses Jahres. Der Film erhielt sieben Césars, unter anderem für den besten französischen Film, die beste Schauspielerin, die beste Musik und das beste Originaldrehbuch.
In Göttingen im Cinema.

pek

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