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„Morgenland“: Neuer Roman von Luise Rist

Lesung in Göttinger Buchhandlung „Morgenland“: Neuer Roman von Luise Rist

Die Regisseurin und Autorin Luise Rist aus Göttingen hat einen neuen Roman geschrieben. Am Sonnabend, 13. Januar, stellt sie „Morgenland“ in der Buchhandlung Laura, Burgstraße 21, in Göttingen vor.

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Luise Rist schreibt Romane und neben Theaterstücken auch Texte für Performances

Quelle: Peter Heller

Göttingen. Die gebürtige Ludwigshafenerin ist seit Jahren in Göttingen tätig, davon einige Zeit am Deutschen Theater. Mit dem Schreiben und Inszenieren von Theaterstücken hat die 1970 geborene Rist früh begonnen. Inzwischen ist sie beim Göttinger Boat-People-Projekt engagiert und leitet die Jugendgruppe Mahala International an den Pfalzbau Bühnen in Ludwigshafen. Ihr Kontakt zu Geflüchteten hat sie zu dem aktuellen Roma inspieriert. Er handelt von einer Deutschen, die in Serbien eine jungen Mann aus Afghanistan kennenlernt und sich in ihn verliebt: Frida ist fest entschlossen, mit ihm die Grenze nach Deutschland zu überqueren. Es wird ein Weg, der auch Frida die Bedeutung von einer Flucht drastisch vor Augen führt.

Beschwerlicher Weg

Rist hat die Liebesgeschichte dramatisch verpackt und zeigt, dass sie viel über Flucht von Menschen erfahren hat, die ihre Heimat verlassen müssen und sich auf einen beschwerlichen Weg machen. Nach „Rosenwinkel“, der von einem von der Abschiebung bedrohten Mädchen aus einer Sintifamilie handelt, geht es wieder um die Situation von Menschen, die flüchten müssen.

Der Roman „Morgenland“ ist im cbj-verlag erschienen (283 Seiten, 8,99 Euro). Die Lesung beginnt um 12 Uhr im Göttinger Buchladen Laura, Burgstraße 21.

Von Angela Brünjes

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