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Regional Musik, Mystisches und Met
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15:43 12.01.2018
Selkie Anderson spielt mit Tribe Spirit in der Mittelalter Mensa. Quelle: r
Göttingen

„Medieval world music“, also mittelalterliche Weltmusik, nennen die Mitglieder des deutsch-schwedischen Ensembles Poeta Magica ihre Stilrichtung. Dabei verknüpfen sie verschiedene Musikstile – von Skandinavien über die Bretagne bis nach Spanien. Gegründet von Holger und Friederike Funke, zieht die Band seit mehr als 25 Jahren durch Europa zu Konzertbühnen und Märkten. Immer im Gepäck: zahlreiche seltene Instrumente. Multiinstrumentalist Holger Funke zum Beispiel hat sich einen Namen durch sein Spiel auf der Nyckelharpa, auf deutsch Schlüsselharfe, gemacht.

https://www.youtube.com/watch?v=Kp6yP1-lQOo

Poeta Magica Quelle: r

Mystischer Part

Den mystischen Part des Abends will das Duo Tribe Spirit übernehmen. Das Projekt rief Sängerin, Hang- und Harfenspielerin Selkie Anderson ins Leben. Ihre Lieder handeln von Natur, Mythen, Geschichten aus aller Welt und den Abenteuern des Lebens. Im vergangenen Jahr veröffentlichte sie ihr erstes Album „Spirits, Tales and Fire“, das durchaus gute Kritiken bekam. Bevor sie 2016 neue Wege im Pagan Folk für sich suchte, war Selkie Mitglied der Fantasy-Folk-Band Mythemia.

https://www.youtube.com/watch?v=_zAnrVwYIk4

Tribe Spirit Quelle: r

Mittelalter mit Digderidoo

Und auch Mythemia spielen in Zentralmensa. Einflüsse aus Folk und Mittelalterklängen vermischt die Band in ihrer Musik – bestimmt vom Didgeridoo und den Trommeln zu den eher klassischen Instrumenten Geige und Flöte. Tanzbare Melodien und Mitsingparts sollen das Publikum mit auf die musikalische Reise nehmen. In den Texten können die Zuhörer verwunschene Wälder, tiefe Meere, verschollene Reiche und geheimnisvolle Pfade entdecken. Zwischendurch traditioneller Lieder wie die vom „Drunken Sailor“ im „Seemann mit dem Gallierwein“.

https://www.youtube.com/watch?v=fMMKaipx3Jo

Mythemia Quelle: r

Dudelsack und Trommeln sind unvermeidbar

Unvermeydbar ist die vierte Band des Abends. Sie machen nach eigenen Angaben Mittelalternativmusik. Dabei versuchen sie alte Lieder zum Beispiel aus der „Carmina Burana“ mit modernen Einflüssen zu kombinieren. Das Spiel der Band ist vor allem geprägt vom Dudelsackspiel, unterstützt von Trommeln. Darüber hinaus haben die Organisatoren wie bei der ersten Mittelalter Mensa Oscula per ignem engagiert. Das Duo überbrückt die Umbaupausen mit Säbel- und Lichtertanz.

https://www.youtube.com/watch?v=wDmC8VfNeS8

Unvermeydbar Quelle: r

Trinkhörner statt Waffen

Stände mit Handwerkskunst runden das Angebot ab. Schnitzereien, Gewänder, Schmuck und Kräuterkunde zählen zum Angebot der Aussteller. Die Veranstaltung beginnt am 20. Januar um 19 Uhr. Einlass ist ab 18 Uhr. „Dann heißt es wieder Gewand aus dem Schrank holen, Trinkhorn polieren und ab in die Zentralmensa“, sagt Horst Reinert vom Kulturbüro des Studentenwerks. Karten gibt es im Vorverkauf unter anderem in der Infobox in der Zentralmensa, der Tourist Info im Alten Rathaus sowie auf studentenwerk-goettingen.de/ticketbestellung/. Einen wichtigen Hinweis hat Reinert noch für die Besucher: „Das Tragen von Waffen ist nicht erlaubt.“ Trinkhörner hingegen schon. Die können dann am Metstand stilecht gefüllt werden.

Von Rüdiger Franke

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