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Regional Musik und Möbeln: Kulturprogramm im Second-Hand-Laden KIM
Nachrichten Kultur Regional Musik und Möbeln: Kulturprogramm im Second-Hand-Laden KIM
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20:01 19.02.2013
Programmmacher: Jörg Bachmann. Quelle: Beisert
Göttingen

Eröffnet hat KIM (Kleidung, Information, Möbel) 2006 als Zweigstelle der Neue Arbeit Brockensammlung, einer Beschäftigungseinrichtung der Evangelischen Kirche. „Als wir den Laden gründeten, sollte er zuerst einmal Jobs für arbeitslose ältere Menschen bieten“, erzählt Programmmacher und Organisator Jörg Bachmann. „Doch schnell kamen Lesungen mit Schauspielern des Jungen Theaters und Konzerte hinzu für ein Publikum, das sich Kultur sonst kaum leisten kann.“

Regionale Größen

Gespielt haben hier regionale Größen wie die Band „Front Porch Picking“, die Gruppe vom Jazz-Schlagzeuger Bernd Nawothnig oder der Chansonnier Glenn Walbaum. Daneben waren immer wieder international bekannte Musiker auf der KIM-Bühne wie der Brasilianische Gitarrist Mucio Sa oder der US-amerikanische Blues-Sänger Lightnin’ Wells.

Die etwa einstündigen Auftritte sind stets etwas Besonderes. „Aufgrund der Zeitbeschränkung spielen die Musiker immer ein individuelles Best-of-Programm“, schwärmt Jörg Bachmann. „Zudem ist die Nähe zu den Musikern sehr groß und es kommt schnell zu Gesprächen zwischen ihnen und den Zuhörern.“

Jahrelange Erfahrung

Programmmacher Jörg Bachmann hat als Konzert-Veranstalter sehr viel Erfahrung: Seit Jahrzehnten organisiert er Konzerte im Landkreis Northeim und wirkt seit letztem Jahr auch beim Göttinger Jazzfestival mit. „Im KIM möchte ich unterschiedliche Grenzbereiche der akustischen Musik Raum geben – von Folk und Blues über Jazz bis zu Klassik.“

Für die erste Jahreshälfte 2013 hat er mit dem Barock-Duo Tanja Breidenstein/Hedvig Szakacs, der Jazz-Sängerin Hanna Carlson sowie einem Zither-Ensemble aus Kassel erneut viel Abwechslung im Programm. Im Juni gibt es sogar ein spezielles Event: eine Chorprobe, bei der das Publikum mitsingen darf.

Blick in die Zukunft

Bachmann blickt zuversichtlich in die Zukunft. „Es ist einfach, ein interessantes Jahresprogramm zusammen zu stellen. Ich spüre das große Interesse regionaler Musiker an dieser Bühne.“ Finanziell hat das KIM zukünftig mehr Möglichkeiten: Ab diesem Jahr erhält das Kulturprogramm neben der Förderung durch die Stadt Göttingen auch Unterstützung von der „Susanne und Gerd Litfin Stiftung“.

Das nächste Konzert ist am Donnerstag, 21. Februar, um 19 Uhr. Es spielt der Solo-Gitarrist Dirk Heimberg.

Von Udo Hinz

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