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Nobelpreisträger am EAM-Gebäude

Oppermann lässt sich Projekt präsentieren Nobelpreisträger am EAM-Gebäude

Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt in Göttingen hat sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Thomas Oppermann gestern in seiner Heimatstadt angesehen, die Firma Wisser und das Nobelpreisträger-Ehrenmal auf dem Stadtfriedhof.

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Engagement für Kunst: Oppermann, Bernhold und Delleg (v. l.).

Quelle: CR

Zum Abschluss des Tages ließ er sich von dem in Göttingen und Kassel lebenden Künstler Josefh Delleg ein Projekt vorstellen, das dieser am ehemaligen EAM-Gebäude an der Kasseler Landstraße verwirklichen möchte. Den modernen Bau will er mit beleuchteten Fotografien der Nobelpreisträger ausstatten.

Es sei Oppermann gewesen, sagte Delleg. Er habe angeregt, „etwas für Göttingen zu machen“. Und Delleg entwarf. Alle 44 Nobelpreisträger, deren Lebensläufe mit der Stadt verbunden sind, will er in etwa zwei Metern Größe an der Ost- und Westseite des seit langem leerstehenden EAM-Gebäudes anbringen, nachts entweder in einem bestimmten Rhythmus oder als umlaufendes Band beleuchtet. Ein idealer Standort, weil etwa 25    000 Fahrzeuge pro Tag das rechteckige Haus mit dem markanten Rohrgitter vor der Fassade passierten. Ein Banner im Zentrum der Fassade soll über die Aktion informieren.

„Ich kann mir das sehr spektakulär vorstellen“, kommentierte Oppermann den Entwurf des Künstlers. Der Bundestagsabgeordnete betonte mit Blick auf das Engagement der Eon Mitte, dass es sich allerdings nur um eine zeitlich begrenzte Aktion handeln könne.

Harald Bernhold von dem Stromversorger mit Sitz in Kassel bestätigte, das Eon das Gebäude, den Strom und Unterstützung bei der Installation kostenlos anbieten könne. Ob allerdings eine von Oppermann erbetene Anschubfinanzierung von 5000 Euro gezählt werden könne, „müssen wir im Haus diskutieren“, sagte Bernhold. Rund 20    000 Euro könnte das Werk, das laut Oppermann „zwischen Kunst und Marketing“ angesiedelt sei, kosten. Dafür sollen Sponsoren gefunden werden, meinte er und forderte eine Unterstützung durch den Fachdienst Kultur der Stadt ein. Bei der Frage, ob die Universität ein Interesse haben könnte, zweifelte der Künstler. Beim Uni-Präsidenten Kurt von Figura sei er auf keinerlei Interesse gestoßen.

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