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Regional „Oskar und der sehr hungrige Drache“ im Jungen Theater Göttingen
Nachrichten Kultur Regional „Oskar und der sehr hungrige Drache“ im Jungen Theater Göttingen
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00:17 10.02.2013
Soll dem Drachen geopfert werden: Oskar (Sascha Werginz). Quelle: EF
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Göttingen

Oskar (Sascha Werginz), ein eher schmächtiger Junge, hat – mangels der in solchen Fällen sonst üblichen Prinzessinnen – das Pech, als Opfer der Dorfbewohner für einen sehr hungrigen Drachen ausgewählt worden zu sein. Mit dem Trick, erstmal durch gutes Essen mehr auf die Rippen zu bekommen, kann Oskar den Drachen hinhalten. Aber was tun, um nicht doch noch von dem Ungeheuer verspeist zu werden, wenn man doch eigentlich gar nicht kochen kann?

Zum Glück hatte Oskar das Publikum in seiner Nähe, und das half gerne aus. Was braucht man an Küchenausstattung? Was könnte man kochen? Und welche Zutaten benötigt man dafür? Die Kleinen hatten da eine ganze Menge Ideen, und mit kleinen Kochmützen auf dem Kopf und dem wiederentdeckten Prinzessinnenschmuck am Finger ging auch der zunächst gehörige Respekt vor dem (unsichtbaren) Drachen verloren. Am Anfang war es für einige kleine Besucher nämlich doch gut, dass weiter oben auf der Tribüne bei Mama und Papa noch ein paar Plätze frei waren.

Werginz schaffte es hervorragend, auf sein Publikum einzugehen und interaktiv ein kleines Meisterstück zu vollbringen: Der Drache wird Oskars Freund und gemeinsam lädt man in ein Restaurant für Menschen und Drachen ein. Da sind auch die letzten Befürchtungen des jungen Publikums verflogen, und auch die Erwachsenen haben ihren Spaß, als plötzlich ein kleines Stimmchen ruft „Das ist doch Dirk!“. Dirk Böther lieh dem Drachen nämlich seine Stimme. Und so – gut reagiert von Werginz – hatte der Drache kurzerhand auch einen Vornamen: Dirk. Mit Oskar und Dirk hatte Regisseurin Agnes Giese ein echtes Dreamteam in Sachen Sympathie für kleine wie große Besucher zusammengestellt.

Die nächsten Vorstellungen: 12. Februar um 10 Uhr, 24. Februar um 16 Uhr im Jungen Theater Göttingen, Hospitalstraße 6. Kartentelefon: 05 51 / 49 50 15.

Von Isabel Trzeciok

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