Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Pascal Finkenauer im Göttinger Apex

Bekannte Stimme Pascal Finkenauer im Göttinger Apex

Sie klingt sehr ehrlich, die Musik von Pascal Finkenauer. Er besingt das Leben, spricht tragische und unbequeme Wahrheiten unverblümt aus und gibt dabei doch auch ein bisschen Hoffnung. Finkenauer ist jetzt im Göttinger Apex aufgetreten.
Er steht allein auf der Bühne, wechselt öfters zwischen Akustik- und E-Gitarre.

Voriger Artikel
„Fridas Weg“ in der Göttinger Torhaus-Galerie
Nächster Artikel
„Das Interview“ hat im Jungen Theater Premiere

Pascal Finkenauer

Quelle: Vetter

Dabei scheint er die Besucher schon das eine oder andere Mal verstören zu wollen. In dem  Lied „Zu glatt“ kratzt er mit einem Messer über vielerlei Dinge: einen Tisch, über die Wand und schließlich auch über eine Hand und sein Gesicht.  Alles erscheint ihm zu glatt und zu angepasst.
Seine Stimme tönt kräftig und durchdringend.

Gleichzeitig hat sie jedoch immer etwas Zerbrechliches. Wenn er singt, mag das dem einen oder anderen bekannt vorkommen. Und tatsächlich: Finkenauer war schon oft im Radio zu hören. Er singt in Liedern der deutschen Hip-Hop-Band „Fettes Brot“. Was der gebürtige Rheinland-Pfälzer sonst zu bieten hat, will er in seinem Soloprogramm zeigen.

Er spielt an diesem Abend Eigenkompositionen – mal ältere, mal brandneue Stücke. Vor einer Liedpremiere kündigt Finkenauer an: „Es kann sein, dass ich den Text vergesse, aber ich habe jetzt Lust den Song zu spielen “. Mit seiner Stimme und der ausgereiften Dynamik seines Gitarrenspiels gewinnt er die Anerkennung des Publikums, das er aber mit seinen gesellschaftskritischen Texten auch zum Nachdenken bringt. Viel Applaus.

Von Friedrich Schmidt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Konzertreihe „Saitensprünge“

"Ein Stil kommt selten allein“. Das war das Motto von Svenja Emonds und Herbert Wegener, die im randvollen Göttinger Apex ein stilistisch tatsächlich breit gefächertes Programm dargeboten haben.

  • Kommentare
mehr
NDR2-Soundcheck: Statements von der Open City Stage am Sonntag