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Regional Querbeat im Nörgelbuff als Alternative zu Jazz- und Akustikbühnen
Nachrichten Kultur Regional Querbeat im Nörgelbuff als Alternative zu Jazz- und Akustikbühnen
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00:19 27.07.2013
Mit einem Liebeslied auf der Bühne: Cathrin aus Portugal. Quelle: FRI
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Göttingen

Eine offene Bühne bei der nur wenige Musiker auf ihren Akustikinstrumenten spielen ist die „Querbeat – Bandsession“ wahrlich nicht. „Der eigentliche Gedanke hinter der Session ist, dass sich aus den anwesenden Musikern immer neue Formationen auf der Bühne zusammensetzen“, erklärt der Initiator Sven von Samson. 

Pop und Rock stehen im Mittelpunkt

Der Schlagzeuger und Musiklehrer wollte vor über zehn Jahre keine Konkurrenzveranstaltung zu anderen offenen Bühnen, sondern neben bestehenden Jazz- und Akustikbühnen etwas Neues schaffen. So ist die Bandsession auch manchmal lauter als andere offene Bühnen. Schlagzeug, E-Gitarren, Keyboard und Gesangsanlage sind immer vorhanden und bereit, bespielt zu werden. Pop und Rock stehen im Mittelpunkt. Andere Musikstile lassen sich auch finden. Es kommt ganz auf die einsteigenden Musiker an. Das Besondere an der Session ist, dass sogar kompletten Bands der Platz geboten wird, um sich und neue Songs auszuprobieren.

Ein Abend beginnt meist mit der Querbeat-Band. „Wir spielen fünf oder sechs Lieder und öffnen dann die Bühne für alle andern“, erklärt Keyboarder Oliver Neun. Die Band besteht schon in der vierten Musikergeneration. „Ich erinnere mich noch an gute und bekannte Musiker, die mitgemacht haben: Wulf Winkelmüller, Ulf Nolte und Adrian Schmidtke von Soulcake, Lonzo Zacharias, Local-Heroes-Gewinner mit Lolita Nace, Felix Barth von Black und Schwarz, Christoph Labitzke und viele andere“, meint Michael Schluff, Leiter des Rockbüros.

Dann springen andere Musiker ein

Manchmal allerdings machen Bandmitglieder Urlaub. Dann springen andere Musiker ein – ganz im Sinne der Querbeat-Bandsession. „In der heutigen Besetzung haben wir noch nie zusammen gespielt“, sagt Neun und verweist auf seine Kollegen. Die sind aber nicht schlechter als die üblichen Musiker.

Sänger Christian Pröving und die anderen Mitglieder der „Ersatz-Querbeat-Band“ macht ihre Sache richtig gut. Als sie die Bühne öffnen, geben sich weitere Musik-Affine aus dem Publikum zu erkennen. E-Gitarristen, Blues-Sänger, sogar ein Tänzer und auch Cathrin aus Portugal. „Das ist etwas anders, als das, was wir bis jetzt gehört haben“, sagt sie und spielt mutig allein auf der Bühne ein Liebeslied. Die Zuhörer spenden viel Beifall.

Von Friedrich Schmidt

►Jeden zweiten Montag im Monat um 21.30 Uhr im Liveclub Nörgelbuff, Groner Straße 23 in Göttingen. Gitarren, Verstärker, Gesangsanlage, Schlagzeug und ein Keyboard werden gestellt. Eigene Instrumente sind auch willkommen.

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