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Rainer Lynen zeigt Architekturmalerei im Künstlerhaus Göttingen

Auf Grundform vereinfacht Rainer Lynen zeigt Architekturmalerei im Künstlerhaus Göttingen

Göttingen, Bovenden, Palma de Mallorca oder Freiburg: Die Architekturen unterschiedlicher Städte bieten für Rainer Lynen Anreiz zur Malerei. Sei es ein Häuserblock in Holzminden oder eine Treppengasse in Dubrovnik, in der Ausstellung „Farb-Architektur“ im Künstlerhaus zeigt der Vorsitzende des Kreis 34, wie er Ortsansichten malerisch interpretiert.

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Monochrome Malerei: Lynen vor seinen Ortsansichten, die archtitektonische Gebilde auf farbige Flächen reduzieren.

Quelle: Heller

Göttingen. Fassaden, Dächer und Wände, Torbögen und Fenster werden auf eine Grundform vereinfacht und monochrom in Acryl oder Eitempera gestaltet. Fläche grenzt an Fläche, hier und dort verunklaren einfarbige Linien die Bilder, im Übrigen geben die geometrischen Grundformen den Ton an.

Perspektivische Realitätsnähe steht dabei ebenso hintenan wie mimetische Treue.

So neigen sich die gefluchtet konstruierten Kanten eines Häuserblocks zum anderen hinüber oder die Häuser der vertrauten Straßen scheinen ungewohnt gegeneinander versetzt.

Dabei arbeitet Lynen sowohl mit Farbklängen in harmonischer Folge als auch mit Kontrasten, komplementär steht Blau neben Orange, intensiv neben getrübt, hell neben dunkel oder kalt neben warm.

Die flächige Arbeitsweise sowie die aneinandergrenzenden Felder erinnern von Ferne an die Fauves, an Farbfeldmalerei, geometrische Abstraktion oder auch Hard Edge, doch sie verbleiben dabei im immer gleichen Muster eines konventionellen Spiels mit Farbe und Fläche.

Von Tina Lüers

Die Ausstellung ist dienstags bis freitags von 16 bis 18 Uhr und an den Wochenenden von 11 bis 16 Uhr im Künstlerhaus Göttingen, Gotmarstraße 1, bis zum 26. Mai zu sehen.
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