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Riesen-Nachfrage schon vor Probenbeginn

"Känguru-Chroniken" im Jungen Theater Riesen-Nachfrage schon vor Probenbeginn

Die „Känguru-Chroniken“ von Marc-Uwe Kling stehen im Jungen Theater Göttingen auf dem Programm. Die Proben haben noch nicht begonnen, schon sind inklusive der Premiere am Sonnabend, 8. April, sieben Vorstellungen ausverkauft, 1.646 Karten sind schon weg. Jetzt hatte das Beuteltier erstmals Ausgang.

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Schelm mit Maske: Peter Christoph Scholz im Känguru-Kostüm.         

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Lang sind die Ohren, die Schnauze zieht sich bis knapp über die Oberlippe. Unterhalb der Hüfte setzt rücklings ein mächtiger Schwanz am Hosenboden an. So sieht die Maske aus, die Schauspieler Peter Christoph Scholz tragen wird. Denn er spielt dieses Känguru, das sich in der fremden Wohnung eingenistet hat.

Termine

Drei weitere Vorstellungen gibt die Leitung des Jungen Theaters am Mittwoch, 18. Januar, frei. Tickets können dann gekauft werden für die Aufführungen am 31. Mai sowie am 1. und 2. Juni ab 11 Uhr an der JT-Kasse, Hospitalstraße 6 und unter Telefon 05 51 / 49 50 15.

Kling hat sich selbst in diese Bücher mit den kurzen Geschichten geschrieben. Eines Tages steht ein Känguru vor seiner Wohnungstür. Erst will es nur etwas borgen, dann wird er das Tier nicht mehr los. Fortan leben beide in einer Wohngemeinschaft. Das Känguru entpuppt sich als streitbarer und überzeugter Kommunist. Es ist wortgewandt und widerspenstig und dreht seinem Mitbewohner, einem anarchistischen Kleinkünstler, gerne und geistreich das Wort im Munde um. Doch wenn es ernst wird, halten die beiden zusammen wie Pech und Schwefel.

Peter Christoph Scholz aus den "Känguru-Chroniken", unterwegs in Göttingen

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Das alles ist „mal bissig-anarchistisch, mal verschroben, dann wieder liebevoll-ironisch und stets völlig absurd“, meint Intendant Dietrich, der das Stück auch inszeniert. Neben Scholz stehen Karsten Zinser und Franziska Lather auf der Besetzungsliste. Zinser wird also wohl den Autor spielen, der es mit dem Känguru zu tun bekommt.
Kling hat übrigens auch die Bühnenfassung geschrieben. Sie läuft bereits am Jungen Schauspiel des Staatstheaters Hannover – sehr erfolgreich.
Bei seinem Ausflug in die Göttinger Innenstadt verhielt sich das Känguru übrigens dem Vernehmen nach weitgehend manierlich. Als es jedoch vor dem Neuen Rathaus mit einem Schild in der Hand aufgetaucht sei, auf dem „Scheiß-Verein“ zu lesen stand, habe der Ordnungsdienst dort schon komisch geguckt, berichtet Intendant Dietrich. Am Kornmarkt kam es dann zu einer Spontanumarmung mit einem Passanten.

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