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Regional Sängerin Leslie Clio mit Band zu Gast im Kulturzelt an der Drahtbrücke in Kassel
Nachrichten Kultur Regional Sängerin Leslie Clio mit Band zu Gast im Kulturzelt an der Drahtbrücke in Kassel
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00:19 19.08.2013
Von Peter Krüger-Lenz
Konzert mit Flamingo: Leslie Clio begeistert das Publikum im ausverkauften Kulturzelt. Quelle: PEK
Kassel

Die soll im Herbst starten, dieser Abend ist ein Vorgeschmack. „Das längste Konzert ever“, erzählt Clio, „wir sind doch erst seit einem knappen Jahr zusammen“.

Vorschusslorbeeren

Mit viel Vorschusslorbeeren geht die gebürtige Hamburgerin, die jetzt in Berlin lebt und mit ihrem Geburtsdatum Späße treibt, an den Start. Irgendwo zwischen 1986 und 1992 muss sie wohl geboren sein, solche Daten verbreitet sie zumindest. Kritiker vergleichen sie  mit britischen Vertreterinnen des Blue  Eyed Soul, dem Soul weißer Sängerinnen also. Clio selbst hat einen griffigen Begriff für ihre Musik geprägt. Sie nennt es „moderner Soul-Pop mit einem Hauch von Retro“.

Auf der Bühne klingt das sehr erwachsen und international. Clio verfügt vielleicht nicht über die Stimmgewalt wie Amy Winehouse sie besaß. Aber sie singt mit großer Sicherheit und Selbstverständlichkeit. Wovon? Natürlich mal wieder von Herzschmerz und den Alltäglichkeiten des Alltags.  Das allerdings spinnt Clio sehr filigran zu feinen Texten.

Vernügtes Umherspringen auf der Bühne

Offensichtlich vergnügt springt sie immer wieder über die Bühne. Sie plaudert ganz entspannt und witzig mit dem Publikum, das sich sogar in großen Teilen zum Mitsingen animieren lässt. „Das war gut“, kommentiert Clio. „Nein“, verbessert sie sich, „das war sehr gut“. Und irgendwann sagt sie auch: „Kassel, das habt ihr verdient“. Haben sie auch, die Kasselaner, Kasselener und Kasseler. Sie haben ihre Clio ins Herz geschlossen.

Eckchen muss geteilt werden

Dort allerdings lebt Clio nicht alleine. Ein Eckchen muss sie abtreten an Philipp, Jacob und Niklas. Als „Jacob & Phil Fill“ startete das Trio in den Abend. Mit kleinem Schlagzeug, Gitarre oder Bass, je nach Lied, und ein wenig Tasteninstrumenten zauberten sie einen Soul auf die Bühne, der in der richtig guten Momenten an „Earth, Wind and Fire“ erinnerte – nur, dass die viel mehr Aufwand für den Effekt betrieben haben.

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