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Sängerin Stefanie Hertel mit neuem Album im Kaufpark Göttingen

Zurück zu Jodel-Wurzeln Sängerin Stefanie Hertel mit neuem Album im Kaufpark Göttingen

Stefanie Hertel humpelt, als sie über den Flur des Verwaltungstraktes im Kaufpark kommt, am rechten Arm eine Gehhilfe. „Bänder angerissen“, erklärt die Sängerin, „beim Skifahren“. Gerade ist ihr neues Album herausgekommen. „Moment mal“ hat sie es genannt und jetzt mit einer kurzen Sangeseinlage und einer Autogrammstunde in dem Einkaufszentrum in Grone beworben hat.

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Sängerin Stefanie Hertel bei ihrem Auftritt im Kaufpark Göttingen.

Quelle: SPF

Grone. Das mit den gerissenen Bändern hätte ihr auch in der TV-Show „Let’s Dance“ passieren können, in der die 33-Jährige nach ihrer Trennung von Ehemann Stefan Mross und ihren geschäftlichen Partnern vor zwei Jahren auch an einem neuen Image arbeitete.

Auf dem Cover steht sie im feschen Dirndl aus der Stefanie-Hertel-Kollektion – „Ich habe mit entschieden, wie es aussehen soll“ – vor einem schweren Motorrad. Erfindet sie sich neu und eifert damit ihrer Kollegin Andrea Berg nach? Hertel guckt wirklich überrascht. „Daran habe ich überhaupt nicht gedacht.“

„Ich bin wieder mehr zurück zu meinen Wurzeln, der Volksmusik“

Das Motiv sei eher zufällig ausgewählt worden. „Die Bilder sollen ja zeigen, was die Hörer erwartet“, erläutert sie und zählt auf: „Stefanie auf einer Wiese, Stefanie in den Bergen, Stefanie am Chiemsee. Aber auch Stefanie in Berlin vor einer Graffiti-Mauer.“ Die Erklärung: „Ich bin wieder mehr zurück zu meinen Wurzeln, der Volksmusik“, erläutert Hertel, „aber der Zeit angepasst“.

Sängerin Stefanie Hertel hat ihr neues Album im Kaufpark Göttingen vorgestellt. Fans kamen für Autogramme. © Pförtner

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Volkstümliche Musik mit Jodeln – „Das habe ich schon ewig nicht mehr gemacht“– und Einflüsse von Jazz und Rock. Würde sie auch Lieder von Rammstein singen? „Ich weiß, worauf Sie anspielen“, sagt Hertel. Sie findet Heinos Idee, Lieder deutscher Rockbands nachzusingen, gut. Ergebe sich die Gelegenheit, sie würde es vielleicht auch tun. „Aber zum Glück habe ich ja eigene tolle Lieder“, sagt Hertel und strahlt.

Augen werden groß: Man kennt die Sängerin

Als die Sängerin dann nach dem Gespräch durch den Kaufpark zur Bühne geht, drehen sich Köpfe, Augen werden groß: Man kennt die Sängerin. Einige Hundert Fans warten schon auf sie. Hertel ist freundlich, zugewandt und sehr professionell. Sie singt „Dirndlrock“, ein Lied von dem neuen Album, das so klingt wie es heißt. Im Hintergrund läuft das Video dazu über Großbildschirme. Es zeigt Hertel mit ihrer Frauenband. Im Herbst geht sie dann auf Tour.  Göttingen stehe bislang nicht auf ihrer Konzertliste, die sei aber noch nicht endgültig abgeschlossen.

Schon sehr oft sei sie in Göttingen gewesen, sagt Hertel. Auch auf dem Weihnachtsmarkt. Dort habe sie Schokokugeln gegessen, „sehr lecker“. Und diesmal bleibt sie auch über Nacht. Im Hotel Freizeit In ist ein Zimmer reserviert. Also dann noch auf ins Göttinger Nachleben? „Ist das so aufregend?“, fragt Hertel. „Klar“, antworten die Einheimischen aus tiefster Überzeugung. Doch Hertel kann leider nicht. „Wir müssen morgen ganz früh raus“, erklärt sie. Dann geht die Promotionstour weiter.

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