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Regional Hohe Kreisch-Rate
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20:48 16.09.2016
Shawn Mendes auf der Bühne im Deutschen Theater. Quelle: CRO
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Göttingen

Natürlich war die Kreisch-Rate bei den ersten Klängen von „Treat you better“, sein aktueller Top-Ten-Hit, gleich zu Beginn am Limit. Doch „Stitches“, eingeleitet durch ein wundervolles Klavier-Intro, sollte dem Vorgänger später in nichts nachstehen.

Das vornehmlich weibliche Publikum zeigte sich in seinen Kreischpausen durchgängig textsicher und sang auch die unbekannteren Lieder seines neuen Albums mit. Vereinzelt fanden sich ein paar angesichts ihrer euphorisierten Töchter leicht verstört dreinblickende Familienväter unter dem Publikum. Doch auch auf sie musste Mendes' fein abgestimmtes Gitarren- und Klavierspiel in Kombination mit seinem federleichten Gesang beeindruckend gewirkt haben. 

Der Teenager schaffte den Spagat zwischen musikalischem Anspruch und Mädchenschwarm-Image spielend. Nach fast jedem Lied reichte man ihm eine neue Gitarre. Zwischen seinen Songs intoniert er in seinem eigenen Stil Eminems „Lose yourself“ und „Hey there Delilah“ von den Plain White T’s. 

Der Song „Three empty Words“ komme besonders von Herzen und sei sein Lieblingssong auf seinem neuen Album, erklärte Mendes, bevor er das Lied im Singer-Songwriter Stil anstimmte. Dass Mendes laut Moderatorin Elke Wiswedel „noch nie verliebt“ gewesen sei, mag man bei seinen Songs, aus denen ein offensichtlich Liebeskummer-Geplagter spricht, gar nicht glauben. 

Sichtlich geschmeichelt und keineswegs abgeklärt, wie man es von einem Senkrechtstarter wie ihm erwarten dürfte, ist er, als ein Strauß Rosel zu ihm auf die Bühne fliegt. 

Die Zuschauer begeisterte an diesem Nachmittag Mendes‘ Herzblut-Stimme und Leidenschaft und sie feierten den Popstar mit viel Applaus.   

Von Katharina Kilburger

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