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Soundcollage aus Fiktion und Realität

Mobile Bühne Soundcollage aus Fiktion und Realität

Andrea ist eine junge Frau aus Göttingen. Sie hat Träume, Komplexe, Begabungen, Abgründe. Kurzum: ein Mensch wie jeder andere. Das besondere an ihr ist jedoch, dass sie die fiktive Hauptperson der Hörspielinstallation „Andrea. Ein Grundriss aus Göttingen“ ist. Diese wird im Rahmen der „Stadt-in-Zukunft“-Reihe des Deutschen Theaters (DT) am Donnerstag, 28. Januar, um 20 Uhr auf der mobilen Bühne am Johanniskirchhof in Göttingen uraufgeführt.

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Das „Model“ und die Bearbeiter ihrer Erzählungen: Andrea Strube, Nicola Bongard und Jan Exner (von links).

Quelle: cob

Konzipiert und verfasst wurde die „Soundcollage“ von Nicola Bongard, wobei für die fiktive Andrea eine reale Namensbase Patin stand: Andrea Strube, Schauspielerin des DT. „Sie war mein ,Model‘. Das Stück beruht auf Versatzstücken aus ihrem Leben“, erzählt Bongard. Diese hat Bongard dann textlich überarbeitet, um aus der echten Andrea eine „Collage“ zu entwerfen, in der sich viele Menschen dieser Stadt wiederfinden können. Die Bezeichnung „Versatzstücke“ bekomme noch einen größeren Rahmen, denn für die Textcollage hat Bongard teilweise auch nur Satzfragmente der Berichte Strubes verwertet.

Gelesen wurde der Text von dem DT-Schauspieler Gerd Zinck und Strube selbst: „Teilweise konnte ich mich mit ihm identifizieren, dann wieder nicht“, sagt sie. Dies habe sie als „spannend“ empfunden. Die Aufnahmen hat Jan Exner zusammengeschnitten, mit dem Bongard seit 2004 Hörspiele produziert. Er kümmert sich auch um die Klanginstallation auf der mobilen Bühne. Mit Einsatz mehrerer Lautsprecher will er die Stimmen des Hörspiels mehrdimensional erklingen lassen.
Kartentelefon: 05 51 / 49 50 15.

cob

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