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Stadt, Landkreis und Polizei starten den Bandcontest „Musikrausch“

Liederwettbewerb gegen Komasaufen Stadt, Landkreis und Polizei starten den Bandcontest „Musikrausch“

Die Trinker werden immer jünger. Schon Zwölfjährige landen mit lebensbedrohlichen Alkoholvergiftungen im Krankenhaus. Da Eltern nicht immer Gehör finden und auch Belehrungen in der Schule nur begrenzt weiterhelfen, probieren es Stadt, Landkreis und Polizei auf einem anderen Weg. Junge Musiker sollen in Liedern ihre Altersgenossen vor den Gefahren des Alkoholkonsums und des Komasaufens warnen.

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Gegen Alkoholmissbrauch: G. Hujahn, M. Reinecke, W. Meyer, A. Reinfurth, M. Gerl-Plein, H. Steininger, H. Berg, M. Schluff (v. l.).

Quelle: Hinzmann

Göttingen. „Einen entsprechenden Wettbewerb führt der Caritasverband Osnabrück mit großer Resonanz bereits seit 2004 durch“, berichtet die Diplompädagogin und Sozialtherapeutin Aline Rheinfurth von der Göttinger Fachstelle für Sucht und Suchtprävention der Diakonie. „Musikrausch“ heißt der Bandcontest. Bis zum 20. April können die Songschreiber ihre Beiträge als MP3 oder auf CD einreichen. Adressaten der Lieder sind Zwölf- bis 17-jährige. Die Musiker dürfen auch etwas älter sein, sollen aber keinen Plattenvertrag haben.

„Von Rap bis Klassik ist alles möglich“

Hinsichtlich des Genres gibt es keine Vorgaben. „Von Rap bis Klassik ist alles möglich“, erklärt Mitveranstalter Michael Schluff vom Kulturzentrum Musa. Auch in Sachen Sprache gibt es keine Vorgaben. Aufgrund des allgemeinen Verständnisses bietet sich Deutsch an, aber wenn Russen Landsleute in ihrer Muttersprache ansprechen möchten, ist auch das möglich. Eine Jury wählt die fünf besten Bands aus, die dann am 24. April um 18 Uhr in der Musa gegeneinander antreten. Die Gewinner fahren zum Städteausscheid nach Osnabrück. Dorthin kommen auch die Sieger des Wettbewerbs in Hannover.

space-limit.de/HaLT

Von Michael Caspar

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