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Stefan Zauner über die neue Tour und seine Göttinger Jahre

„Die Fans erwarten natürlich unsere alten Hits“ Stefan Zauner über die neue Tour und seine Göttinger Jahre

Stefan Zauner kann sich noch gut erinnern an Göttingen, „eine schöne grüne Stadt mit schönen Häusern und kleinen Wäldchen“. 1952 hier geboren, lebt der Sänger der Band Münchener Freiheit heute in einem kleinen Ort östlich der bayerischen Landeshauptstadt.

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Die Band Münchener Freiheit: in der Mitte Sänger und Frontmann Stefan Zauner.

Quelle: EF

Am 4. März erscheint das Live-Doppelalbum „Münchener Freiheit Live in der Großen Freiheit“ und die Live-DVD „Münchener Freiheit Live in München“. Am 9. März startet die Band im 31. Jahr ihres Bestehens ihre Tournee „Ohne Limit“, die sie am Donnerstag, 17. März, um 20 Uhr in die Göttinger Stadthalle am Albaniplatz führt.

„Wir haben im Nonnenstieg gewohnt“, erklärt Zauner im Telefongespräch. An Spaziergänge zum Bismarckturm kann er sich entsinnen. „Der stand ganz alleine im Wald.“ Im Alter von sechs Jahren zogen seine Eltern mit ihm nach München, wo er 1980 mit Freunden die „Münchener Freiheit“ ins Leben rief – eine „Partycombo, gegründet von Schickeriaboys“, urteilten Kritiker. Zauner gibt sich ahnungslos: „Was bedeutet das?“ Na ja, man wohnt in Schwabing und geht abends in die angesagten Discotheken. „So war’s nicht“, sagt der gelernte Grafiker, „Es war harte Arbeit, neun Monate texten und komponieren, drei Monate im Studio“.

Mitte der 1980er Jahre schafft die Band den Durchbruch mit dem Album „Herzschlag einer Stadt“ und vor allem der Single „Ohne Dich“. Kritiker tun sich schwer bei der Einordnung und einigen sich auf einen Platz zwischen der Neuen Deutschen Welle und dem Schlagergenre.

Zu Beginn der 1990er Jahre wird es ruhiger um Zauner und seine Kollegen. Der Sänger führt dies auf ein Umstricken der Sender zu dieser Zeit zurück. „Wir waren die meistgespielte Band bei Bayern 3“, danach fielen sie durchs Spartenraster. Doch es geht weiter, bis heute – mit einem kleinen Rückschlag 1998. Nach einem Platz im Münchner Szenestadtteil Schwabing hatte sich die Band benannt, doch der wurde in diesem Jahr umbenannt. Ein amputiertes „e“ machte ihn zur Münchner Freiheit. „Erst dachte ich, es handelt sich um einen Scherz von Loriot“, sagt Zauner. Doch den Fortbestand der Band unter dem alten Namen konnte dieser Verwaltungsstreich nicht gefährden.

Ein „relativ buntes Programm aus 30 Jahren“ haben sie für die aktuelle Show zusammengestellt, erklärt Zauner. Auf der Setliste des zweistündigen Programms stehen „bekannte Stücke aus den 1980er Jahren bis hin zu Titeln des neuen Albums“. Denn, so Zauner: „Die Fans erwarten natürlich unsere alten Hits.“ Und vielleicht findet er ja auch noch Zeit zum Spaziergang in Richtung Bismarckturm – oder zum Verwandtenbesuch. „Die wohnen noch in der Merkelstraße“, verrät Zauner.
Karten für das Konzert der Münchener Freiheit am Donnerstag, 17. März, um 20 Uhr in der Göttinger Stadthalle gibt es unter anderem in den Geschäftsstellen des Göttinger Tageblattes, Jüdenstraße 13c, oder des Eichsfelder Tageblattes, Auf der Spiegelbrücke 11 in Duderstadt.

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