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Steven Bloom stellt seinen neuen Roman vor

„Stellt mir eine Frage“ Steven Bloom stellt seinen neuen Roman vor

Vielleicht hat Steven Bloom als Junge gut zugehört, wenn sich die Männer aus der Nachbarschaft unterhielten. Damals in New York. Bestimmt hat er gut zugehört.

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Liest in Göttingen: Steven Bloom.

Quelle: Wallstein-Verlag

Bloom, 1942 in New York geboren, lebt als Dozent für amerikanische Landeskunde in Heidelberg. Er hat sich an die Zeitgenossen seiner Eltern erinnert. Und an ihre Art, sich mit Gegenwart und Vergangenheit auseinanderzusetzen. Sein neuer Roman „Stellt mir eine Frage“ lässt die Männer aus Brownsville in Brooklyn im Jahr 1950 in einer sehr nassforschen Art und Weise debattieren. Jeder hat seine Meinung, jeder holt sprachlich gerne aus, um Punkte zu sammeln. Keiner lässt sich anmerken, dass die Vergangenheit mit antisemitischer Verfolgung an ihm nagt. Lieber ist jeder amerikanisch überlegen am Kaffeehaustresen.

Erstmal eingelesen in die mit jiddischen Wörtern gespickten Wortgefechte von Meyer Woolf, Archie Feinstein, Izzy und anderen, bringt die Witzkaskade Spaß. Und Autor Bloom benutzt sie subtil als Mittel, nicht verwundene Verletzungen herauszustellen.

„Stellt mir eine Frage“ (160 Seiten, 16 Euro) stellt Steven Bloom am Mittwoch, 16. Dezember, vor. Thorsten Arend, Lektor im Göttinger Wallstein-Verlag, moderiert die Lesung, die passend zu den Kaffeehaus-Geschichten aus Brownsville im World Coffee im Göttinger Bahnhof, Berliner Straße, um 19.30 Uhr beginnt.

Von Angela Brünjes

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