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Studentenclub spielt „Einer flog übers Kuckucksnest“

Junges Theaters Studentenclub spielt „Einer flog übers Kuckucksnest“

Eine psychiatrische Anstalt mit totalitären Zügen. Eine Krankenschwester, die Gott spielt. Patienten, die wissen, dass ihnen Unrecht getan wird, und die doch zu schwach sind, sich gegen die eingefahrenen Strukturen zu wehren. In diesen Alltag hinein – die Insassen werden mit Medikamenten und Elektroschocks ruhig gestellt, jeder freie Gedanke wird im Keim erstickt – platzt Randle McMurphy, ein gerichtlich zur Diagnose und möglichen Behandlung eingelieferter lebenslustiger, jovialer Freigeist, der die bestehende Ordnung in Frage und auf den Kopf stellt.

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In der Rolle des McMurphy: Roman Lehner.

Quelle: EF

Darum geht es in Dale Wassermans gesellschaftskritischem Stück „Einer flog übers Kuckucksnest“, das vom Studentenclub des Jungen Theaters in Göttingen einstudiert worden ist. Der ungewöhnliche Titel stammt aus einem englischen Kinderreim, dessen Schluss lautet: „One flew east, and one flew west, and one flew over the cuckoo’s nest“. Weltnbekannt geworden geworden ist Wassermans Drama – es basiert auf einem Roman von Ken Kesey – durch den gleichnamigen Film von Milos Forman mit Jack Nicholson in der Hauptrolle. Premiere ist am Montag, 8. Februar, um 20 Uhr im Jungen Theater, Hospitalstraße 6.

Der Studentenclub des Jungen Theaters ist eine Gruppe des Kommunikations- und Aktionszentrums (KAZ). Mit „Einer flog übers Kuckucksnest“ bringt er nach den erfolgreichen Stücken „Der Vaterschaftsprozess“ und „Hase Hase“ bereits seine dritte Inszenierung auf die Bühne. Wie in den Vorjahren wird nicht nur im Jungen Theater, sondern in wechselnden Locations gespielt.

Die Mitwirkenden sind Roman Lehner, Mirja Lendt, Jörg Bauer, Katrin Bolbeth, Johannes Bader, Felix Deymann, Manja Kunzmann, Kawa Sido, Kristina Schneider, Arne Sailer, Katharina Arand, Kristin Lehmann und Nils-Ole Pruß. Regie führt DanielaRojahns, die Bühne gestaltet Axel Theune. Weitere Aufführungen sind am 11. Februar im Jungen Theater, am 14. Februar im Nörgelbuff, Groner Straße 23, sowie am 19. und 20. Februar in der Reformierten Kirche, Untere Karspüle, angesetzt. Alle Vorstellungen beginnen um 20 Uhr.

Karten im Vorverkauf gibt es an der Kasse des Jungen Theaters, Hospitalstraße 6, Telefon 05   51   /   49   50   15.

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