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Suche nach Lebenssinn

Deutsches Theater: Joachim von Burchard inszeniert Krachts Werk „Faserland“ Suche nach Lebenssinn

Eigentlich wurde der Roman „Faserland“ von den Kritikern zunächst nur beiläufig besprochen. Doch heute gilt das Werk von Autor Christian Kracht für viele als Schlüsselroman der Popliteratur. Bei dieser Literaturgattung soll ein Bruch mit der Hochkultur und den etablierten Normen entstehen.

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Drogen bei den Proben: Imme Beccard, Moritz Pliquet und Andreas Schneider (von links).

Quelle: Oswald

Göttingen. Dazu gehören Werke, die mit leichter Feder geschrieben scheinen – Bücher wie „Soloalbum“ von Benjamin von Stuckrad-Barre, deren Gemeinsamkeit die Verweise an die Popkultur sind.Der jugendliche Leser erkennt sich wieder, und ein alternativer Lebensstil rückt in den Vordergrund.

Inwieweit dies für „Faserland“ zutrifft, können Besucher der Inszenierung von Regisseur Joachim von Burchard im Deutschen Theater Göttingen beurteilen. Die Romanvorlage wird als Monolog für vier Figuren, dargestellt von Imme Beccard, Jan Exner, Moritz Pliquet und Andreas Schneider, umgesetzt. Gespielt wird im DT-Studio.

Auch hier durchquert der Ich-Erzähler Deutschland auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, macht viele Fehler und beschreibt so eine Jugend, die sich um materielle Dinge nicht viel Sorgen machen muss, aber trotzdem unglücklich ist. Der Übergang von Jugend zum Erwachsenwerden rückt in den Mittelpunkt, und eine Geschichte des persönlichen Scheiterns wird erzählt.

Premiere hat die Produktion „Faserland“ am Donnerstag, 17. Januar, um 20 Uhr im Studio des Deutschen Theaters Göttingen, Theaterplatz 11. Karten gibt es unter Telefon 05 51 / 49 69 11.

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