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Theater statt Fernsehen

Tipps für die Festtage Theater statt Fernsehen

Sissi? Schön und gut, aber schon längst gesehen. Pilcher? Muss nicht sein, auch wenn die Küstenlandschaften in Cornwall so wunderschön sind. Aber das Strickmuster kennen wir längst. Ja, gibt es denn zu Weihnachten etwas anderes als Fernsehen?

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Frohe Weihnachten: Das Junge Theater zeigt „Josef & Maria“ von Peter Turrini mit Agnes Giese (links) und Jan Reinartz.

Quelle: Eulig

Ja. Das Theater beispielsweise. Wo Menschen aus Fleisch und Blut auf einer Bühne agieren, die viel, viel größer ist als 40 Zoll in der Diagonalen des neuen Flachbild-Fernsehers. Die Bühne ermöglicht den 3-D-Effekt ohne Aufschlag, Gerüche, Pausensekt und Tapetenwechsel inklusive. Der häusliche Erdnusszwang ist aufgehoben, die TV-Werbeeinblendungen ebenfalls.

Die Theater in Göttingen und Umgebung bieten viel Abwechslung an den kommenden Feiertagen. Im Deutschen Theater läuft am 26. Dezember um 18 Uhr „Tintenblut“ nach Cornelia Funke, wenige Restkarten gibt es noch für „Die Vermessung der Welt“ am 27. Dezember um 16 Uhr und die „Swinging Sisters“ am Silvestertag um 16 Uhr (Karten: Telefon 05 51 / 49 69 11). Ausverkauft ist „Evita“ am 25. und „Swing Sisters“ am 31. Dezember um 19.45 Uhr.

Warteliste für Silvester

Das Junge Theater Göttingen bietet am 26. Dezember um 19 Uhr „Josef & Maria“, dazu „Außer Kontrolle“ am 27. (19 Uhr) und 31. Dezember (17.30 Uhr). Für die abendliche Silvestervorstellung „Außer Kontrolle“ um 20.30 Uhr ist eine Warteliste angelegt (Karten: Telefon 05 51 / 49 50 15).

Einen besonders reichhaltigen Spielplan hält das Staatstheater Kassel vor. Händels „Orlando“ läuft am 25. Dezember im Opernhaus, Beaumarchais’ „Figaros Hochzeit“ im Schauspielhaus, beide um 19.30 Uhr. Am zweiten Weihnachtsfeiertag stehen Puccinis Oper „Manon Lescaut“ und Feuchtwangers Stück „Hiob“ auf dem Spielplan (beide 19.30 Uhr). Das „Dschungelbuch“ am 27. Dezember um 15 Uhr ist ausverkauft, Karten gibt es noch für Ibsens „Peer Gynt“ um 19.30 Uhr im Schauspielhaus. Am Silvesterabend gibt es nur noch Karten für die Nachmittagsvorstellungen: um 15 Uhr das Musical „South Pacific“ von Rodgers und Hammerstein, um 16 Uhr „Figaros Hochzeit“ im Opernhaus. (Karten: Telefon 05 61 / 109 42 22).

Verdi und Tschaikowsky

Restkarten sind im Theater Nordhausen für das Weihnachtskonzert „Nussknacker und Mäusekönig“ am 25. Dezember um 18 Uhr zu bekommen, ebenso für Verdis Oper „Ein Maskenball“ am 26. Dezember um 19.30 Uhr. Am 27. Dezember steht um 15 Uhr das Tschaikowsky-Ballett „Dornröschen“ auf dem Spielplan. (Karten: Telefon 0 36 31 /98 34 52)Die Silvestervorstellungen des Musicals „Mein Freund Bunbury“ sind ausverkauft.

Bleibt noch das Theater für Niedersachsen in Hildesheim. Dort gibt das Orchester am 25. Dezember um 15 Uhr ein Kinderkonzert „Max und Moritz“ mit Texten von Wilhelm Busch. Der zweite Weihnachtsfeiertag ist für Richard Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ reserviert (Beginn 16 Uhr, Restkarten). Ebenfalls nur noch Restkarten gibt es für das Märchen „Zwerg Nase“ am 27. Dezember um 11 Uhr. (Karten: Telefon 0 51 21 / 3 31 64). Ausverkauft sind alle Musical-Vorstellungen, sowohl „Footloose“ am 27. Dezember als auch die beiden Aufführungen von Leonard Bernsteins „On the town“ am 31. Dezember. Und wer meint, er könne stattdessen im Northeimer „Theater der Nacht“ feiern, irrt: Die Silvesternacht „Der Wunschpunsch“ mit Livemusik ist ebenfalls längst ausverkauft.

Von Michael Schäfer

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