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Tilman Gersch inszeniert Jelinks „Die Kontrakte des Kaufmanns“

Deutsches Theater Tilman Gersch inszeniert Jelinks „Die Kontrakte des Kaufmanns“

Zum ersten Mal ein Stück von Elfriede Jelinek auf der Bühne des Deutschen Theaters Göttingen, sagt Dramaturgin Barbara Wendland. Tilman Gersch inszeniert derzeit „Die Kontrakte des Kaufmanns“, Premiere ist am Sonnabend, 21. November.

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Figuren-Entwickler: Regisseur Tilman Gersch, Dramaturgin Barbara Wendland und Ausstatterin Miriam Grimm (v. l.).

Quelle: Theodoro da Silva

„Eine Wirtschaftskomödie“ nennt sie das Stück, das im April am Schauspielhaus in Köln uraufgeführt wurde. Sieben Häuser haben es auf ihrem Spielplan stehen und Gersch ist sich sicher: „Etwas ist dran an dem Text.“

Jelinek hat über die aktuelle Wirtschaftskrise geschrieben. Sie schlägt sich auf die Seite betrogener Kleinanleger und stellt doch ihre Gier aus. Sie prangert Banker an, die die Leichtgläubigen verspotten. Und sie wagt den Versuch einer Rechtssprechung, der scheitern muss. Grundlage war der Autorin ein Bankenskandal in Österreich, dem sogenannten Meinl-Skandal. Der Spross einer Wiener Kaffeeröster-Dynastie hatte mit seinem guten Namen zahlreiche Anleger mit Immobilienfonds geprellt.
„Wir streben einen unterhaltsamen Abend an“, sagt Gersch und hebt den „Sprachwitz“ und die „herrliche Boshaftigkeit“ Jelineks hervor. Das Ensemble des Stückes besteht überwiegend aus „jungen Kollegen, die mit jugendlichem Elan spielen“, erklärt der Regisseur.

Premiere ist am Sonnabend, 21. November, um 19.45 Uhr im Deutschen Theater Göttingen, Theaterplatz 11. Kartentelefon: 05    51   /   49    69    11.

pek

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