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Regional Trio Bell’ Arte spielt Schubert und Saint-Saens
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15:09 06.02.2018
Trio Bell' Arte Quelle: r
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Duderstadt

Die Musiker des Trios Bell’ Arte haben jeder für sich bedeutende internationale Wettbewerbe gewonnen. Sie kommen aus Japan, Griechenland und Deutschland und spielen seit 2012 zusammen. Bereits nach kurzer Zeit konzertierte das Trio in Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, der Carnegie Hall New York, der Suntory Hall Tokio oder dem Arts Center Seoul.

Noé Inui als „Junges Talent“ ausgezeichnet

Der in Brüssel geborene Noé Inui wurde durch sein griechisch-japanisches Elternhaus früh an die Musik herangeführt. Er studierte an den Konservatorien von Brüssel, Paris, Karlsruhe und Düsseldorf; zu seinen Mentoren zählen Ulf Hölscher, Rosa Fain, Klaus Reinhardt und Helga Thoene. Inui hat bei nationalen und internationalen Wettbewerben Preise gewonnen. So erhielt er beim Sibelius-Wettbewerb 2005 den Preis „Junges Talent“. 2010 gab er dann bei der Young Concerts Artists Series sein Debüt in New York und in Washington. Im Jahre 2011 gewann Inui den Gina-Bachauer-Preis in Griechenland, der mit Konzerten in Griechenland und Spanien verbunden war. Weitere Konzerte führten den Künstler nach Belgien, Luxemburg, Frankreich, Österreich, Finnland und Brasilien. Inui spielt derzeit auf einer Tomaso-Balestrieri-Geige von 1764 (Mantua).

Vassilis Varvaresos wurde in Thessaloniki geboren und begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierunterricht. Er studierte zunächst am Konservatorium Nordgriechenlands und wechselte später an die berühmte Juilliard School in New York, wo Jerome Lowenthal, Yoheved Kaplinsky und Robert MacDonald seine Lehrer waren. Sein Konzertdiplom erhielt er am Conservatoire Nationale et Superieur de Musique et de Danse in Paris. Seit 2008 ist er Stipendiat der Gina-Bachauer-Stiftung.

Benedict Kloeckner als Solist in verschiedenen Orchestern

Benedict Kloeckner konzertiert weltweit als Solist mit Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra, der Deutschen Radiophilharmonie, dem NDR-Radio-Sinfonieorchester, dem Slowakischen Rundfunkorchester und der Kremerata Baltica unter Dirigenten wie Howard Griffiths, Ingo Metzmacher, Michael Sanderling und Heinrich Schiff. Er gewann internationaler Wettbewerbe, wie den Manhattan International Music Competition New York (2016). Darüber hinaus wurde er 2008 mit dem Europäischen Kulturförderpreis der Stiftung „Pro Europa“ wie auch 2006 mit dem Kulturförderpreis des Landes Rheinland Pfalz ausgezeichnet. Er ist langjähriger Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, der Oscar und Vera Ritter Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben. Seine bislang erschienen CD Einspielungen wurden von der internationalen Presse hoch gelobt und unter anderem für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.

Seit 2014 ist Klöckner künstlerischer Leiter des von Ihm gegründeten „Internationalen Musikfestival Koblenz“ mit Künstlern wie Vilde Frang und Tianwa Yang. Als Gewinner des Instrumentenwettbewerbs der Stiftung Musikleben wurde ihm ein Violoncello von Francesco Rugeri (1680) zur Verfügung gestellt.

Von Peter Krüger-Lenz

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