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Stille Nacht im swingenden Bigband-Sound

Uni-Band XYJazZ Stille Nacht im swingenden Bigband-Sound

Besinnliche deutsche Weihnachtslieder im Bigband-Sound erlebten 300 Zuhörer beim Auftritt der Göttinger Uni-Band XYJazZ in der Aula am Waldweg. Opernsängerin Deborah Lynn Cole sorgte mit klarer Stimme und Koloraturen für Kontrast.

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Die Göttinger Uni-Band XYJazZ.

Quelle: R

Göttingen. Seit November haben die Göttinger Musiker unter Leitung ihres Dirigenten, des Kasseler Posaunisten Detlef Landeck, ihr erstes Weihnachtsprogramm seit Bandgründung 2002 einstudiert. Von einem „gediegenen Gegenstück“ zum wilden, politischen Charles-Mingus-Programm, das XYJazZ auf dem Göttinger Jazzfest präsentierte, sprach Landeck.

Cole, die seit 1989 in Deutschland lebt, hat den Posaunisten als Solisten für ihr diesjähriges Weihnachtskonzert in Bad Kissingen engagiert. Landeck holte im Gegenzug die Sängerin mit ihrem Programm, das Emanuel Richter arrangiert hat, nach Göttingen. Da gab es altbekannte deutsche Weihnachtsmelodien, wie O Du fröhliche oder O Tannnenbaum, aber auch englische Klassiker wie Jingle Bells oder Winter Wonderland stilistisch abwechslungsreich zu erleben: mal klassisch swingend oder gefühlvoll balladenhaft, dann wieder in fröhlichem Latin-Sound oder als entspannten Reggae.

Breit aufgestellt ist die Band mit Schlagzeuger und Percussionisten, die im zweiten Teil des Konzerts ins Grooven kamen. Piano und Kontrabass runden den Sound ab. Klasse waren die Bläser. Viele der Musiker bekamen Solos: darunter etwa Saxophonist Philipp Moog, Posaunist Joachim Gückel oder Trompeter Andreas Parth. Mehr als 20 Künstler zählt die Band, die aber nicht immer alle auf der Bühne stehen.

Arrangeur Richter, der bei der Generalprobe noch einmal Akzente setzte, kam für das letzte Stück, African Noel, auf die Bühne und sang gemeinsam mit Cole. Zwei Zugaben erklatschte sich das Publikum, darunter „Stille Nacht, heilige Nacht“ zum Mitsingen. Dirigent Landeck will im nächsten Jahr wieder ein solches Konzert auf die Beine stellen. Als Vorband soll ein Schulorchester spielen. „Die Schüler von heute, sind die Studenten von morgen“, erklärte der Posaunenlehrer.

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