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Uraufführung: „Das Göttin-Gen“ im Jungen Theater

Geschichte und Heilung Uraufführung: „Das Göttin-Gen“ im Jungen Theater

Es ist Nachmittag. Susanne Bredehöft, Schauspielerin, und Marina Schutte vom Tanztheater Bodytalk wachen gerade im Intendantenbüro des Jungen Theaters (JT) auf dem Sofa auf, als das Vorgespräch zur Uraufführung der Produktion „Das Göttin-Gen“ beginnen soll. Während der Proben, die seit rund sechs Wochen laufen, verbringen sie viel Zeit im Theater.

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Zwei Regisseure, zwei Schauspielerinnen: Daniel Schüßler, Susanne Bredehöft, Rolf Baumgart und Marina Schutte (von links).

Quelle: Heller

Göttingen. Dass die beiden Frauen und ihre Regisseure, Daniel Schüßler und Rolf Baumgart, eine Performance zusammen bringen, macht bereits das Gespräch mit ihnen deutlich. Es ist mehr Satire als Gespräch.

„Das Göttin-Gen – Eine Stadt heilt sich selbst“ heißt das Bühnenwerk, dass das Tanztheater Bodytalk und das Analogtheater aus Köln in Zusammenarbeit mit dem JT derzeit entwickeln. Der Kontakt zu Bodytalk entstand durch die Empfehlung des Leipziger Tanztheaters, erklärt Udo Eidinger, künstlerischer Leiter des JT.

Die Regisseure Daniel Schüßler (Analogtheater) und Rolf Baumgart (Bodytalk) haben in der Vergangenheit bereits bei verschiedenen Produktionen kooperiert. In dem Ensemble aus Schauspielern und Tänzern sollen deren Stärken zum Tragen kommen, erzählt Schüßler.

Geschichte Göttingens

In der Aufführung werden Ereignisse aus der Geschichte Göttingens aufblitzen, zum Beispiel  der Beitrag des Mescalero, in dem ein Autor unter Pseudonym zynisch den Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback kommentierte. Auch Lichtenberg soll dabei sein, erklärt Schüßler. Voraussichtlich.

Im Mittelpunkt der Vorstellung solle jedoch die Heilung stehen, sagt Schüßler. Alle seien vom Göttin-Gen betroffen und daher krank: Die Schauspieler, die gebürtigen Göttinger und auch alle außerhalb von Göttingen lebenden Zuschauer im Publikum, fügt Baumgart hinzu. Beide schauen dabei betont ernsthaft.

„Wir sind mit einer Idee gekommen, hier ist das zum Konzept gereift. Und dann ist ein ganz anderes Stück daraus geworden“, sagt Schüßler.

Von Lisa Gierschner

Die Uraufführung am Donnerstag, 27. März, beginnt um 20 Uhr im Jungen Theater, Hospitalstraße 6.

Weitere Vorstellungen: 29. März und 10. bis 12. April. Kartentelefon: 05 51 / 49 50 15.

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