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Regional Variationen zum Thema „Freiheit“
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00:18 22.01.2017
Von Christiane Böhm
Das Ballet Preljocaj eröffnet das Tanzprogramm bei Movimentos. Quelle: r
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Wolfsburg

„Kaum ein Begriff ist so sehr mit Sehnsucht und Hoffnung, aber auch mit Enttäuschung und Entsetzen verbunden wie die Freiheit“, sagt der Künstlerische Leiter der Movimentos Festwochen, Bernd Kauffmann und fährt fort: „Die Freiheit ist ein ambivalentes und allgegenwärtiges Ideal, das in diesem Jahr als übergreifendes Thema auf vielfältige Weise im Programm der Movimentos gespiegelt, gebrochen, variiert und befragt wird.“

Autostadt-Geschäftsführer Otto F. Wachs nannte die 15. Ausgabe von Movimentos ein kleines Jubiläum. „Die Festwochen haben sich zu einem Höhepunkt und kulturellen Anker für die Menschen in der Region entwickelt.“

Das Tanzprogramm im KraftWerk eröffnet das Ballet Preljocaj des international gefeierten französischen Choreografen Angelin Preljocaj mit seiner neuesten Kreation La Fresque (Deutschlandpremiere). Das Nederlands Dans Theater I bringt gleich vier Choreografien an einem Abend auf die Bühne. Als Deutschlandpremiere präsentiert die Vertigo Dance Company aus Jerusalem mit Yama die aktuelle Arbeit ihrer Künstlerischen Leiterin Noa Wertheim. Als eine von zwei Koproduktionen der Movimentos Festwochen 2017 wird der Flamencovirtuose Israel Galván sein neues Werk La Fiesta als Deutschlandpremiere zeigen. Den Abschluss des Tanzprogramms bilden die Aufführungen der GöteborgsOperans Danskompani und Cherkaouis Antwerpener Company Eastman: Gezeigt werden zwei Arbeiten des Star-Choreografen Sidi Larbi Cherkaoui, darunter die in Koproduktion mit den Movimentos Festwochen entstandene Arbeit Icon, in der mit Hilfe von 3,5 Tonnen Lehm das Erschaffen und Vergehen von Ikonen anschaulich gemacht wird.

In der Movimentos Akademie für junge Tanzbegeisterte entstehen zwei selbst entwickelte Choreografien in Zusammenarbeit mit dem Tanzenden Theater Wolfsburg sowie dem Tanztheater der Braunschweiger Staatsoper unter Leitung von Gregor Zöllig. Die Premiere beider Stücke wird am Eröffnungswochenende der Movimentos Festwochen im Theater Wolfsburg stattfinden. Während des Festivals haben Erwachsene wieder die Möglichkeit, selbst an verschiedenen Tanz- und Yogaworkshops teilzunehmen.

Manfred Zapatka wird mit dem Monolog Judas von Lot Vekemans über Verrat und Erlösung in die Autostadt kommen; Klaus Maria Brandauer unternimmt mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg eine literarisch-musikalische Exkursion in die Freiheit. Auch die weiteren Szenischen Lesungen und Performances umkreisen das Festwochenthema. Zu Gast sind Schauspieler wie Corinna Harfouch, Maren Kroymann, Dagmar Manzel, Anna Thalbach und Burghart Klaußner.

Kartenverkauf

Der Kartenvorverkauf beginnt am Montag, 23. Januar, um 9 Uhr. Tickets bei den Geschäftstellen des Tageblattes in Göttingen, Weender Straße 40 und in Duderstadt, Marktstraße 9 oder unter gt-tickets.de. Informationen online unter movimentos.de.

Der Freitagabend im ZeitHaus gehört dem Jazz: Besucher können sich auf Größen wie Matt Bianco freuen, der mit dem achtköpfigen New Cool Collective Jazz, Pop, Latin und Funk miteinander zu verbinden weiß. Aus London sind die Klang-Puristen von Phronesis zu Gast, aus Italien der Trompetenvirtuose Fabrizio Bosso. Das Streichquartett steht 2017 im Zentrum der Matineen und Soireen: Zum Auftakt kommt das Vision String Quartet als jüngstes deutsches Streichquartett nach Wolfsburg. Ihm folgen das Novus String Quartet, eine der international erfolgreichsten Formationen aus Korea, das französische Streichquartett Quatuor Voce und das Minetti Quartett aus Wien.

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