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Von Geräuschesammlern und Schulattentätern

Domino-Theaterfest Von Geräuschesammlern und Schulattentätern

Der Frühling hält für Freunde des Kinder- und Jugendtheaters etwas Besonderes bereit. Vom 24. bis zum 28. Mai findet in Göttingen im Deutschen Theater, Jungen Theater und Lumière das Domino Theaterfest statt.

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Preisgekrönt: das Stück „Der Junge, der unsichtbar wurde“ mit dem Schnürschuhtheater aus Bremen.

Quelle: EF

Als Besonderheit sind in diesem Jahr auch vier Theater aus europäischen Nachbarländern mit sieben Aufführungen dabei. Das Festivalteam unter der Leitung von Dorothea Derben hat dabei besonderen Wert auf ein vielfältiges Programm für alle Altersgruppen gelegt.

Eröffnet wird das Festival am Dienstag, 24. Mai, um 18 Uhr vom belgischen Agora Theater in St. Vith. Im Jungen Theater (JT) Göttingen spielt es die Produktion „Der gute Hirte“ für Kinder ab zwölf Jahren. Das Stück handelt von dem Geräuschesammler und Geschichtenerzähler Claude Caminski. Es macht das Geschichtenerzählen zum Thema. (Dienstag, 24. Mai, 18 Uhr und Mittwoch, 25. Mai, 10 Uhr, JT).

Aus Amsterdam kommt das Ellen Smets Theater. Es bringt die Inszenierung „Kip ik heb je – Huhn ich hab dich“ auf die Studiobühne des Deutschen Theaters (DT) Göttingen. Darin nehmen sie Kinder ab drei Jahren mit auf eine Reise aufs Land und behandeln unter anderem Fragen über die Herkunft unserer Lebensmittel. (Mittwoch, 25. Mai, 16 Uhr und Donnerstag, 26. Mai, 10 Uhr, DT-Studio, Theaterplatz 11).
Das Schweizer Vorstadttheater Basel präsentiert „Frau Kägis Nachtmusik“. Für Kinder ab acht Jahren aber auch für Erwachsene erzählt das Stück aus dem Leben und Schulalltag der exzentrischen Musiklehrerin Frau Kägi. (Sonnabend, 28. Mai, 16 Uhr, DT Studio).

Ein anspruchsvolleres Stück für die Älteren unter den Jungen zeigt das Wiener Klassenzimmertheater. „Meine Mutter Medea“ heißt die Produktion und handelt von den Jugendlichen Polyxenos und Eriopis, die immer wieder nur „die Neuen“ in der Klasse sind. Ein Stück über das Fremdsein, Eltern und Kinder und den Begriff Heimat (Mittwoch, 25. Mai, 18 Uhr, JT und Freitag, 27. Mai, 20 Uhr, DT Studio).
Ebenfalls für jugendliche Zuschauer gedacht ist „Der Junge, der unsichtbar wurde“. Das Schnürschuh Theaterhaus aus Bremen erzählt über einen Jungen, der nicht wahrgenommen wird und über seine psychische Verfassung, die ihn zum Schulattentäter werden lässt (Donnerstag, 26. Mai, 20 Uhr und Freitag, 27. Mai, 10 Uhr, JT).

Der Verein zur Förderung der Kinder- und Jugendtheater im Raum Göttingen, Domino, präsentiert als Veranstalter zwei Inszenierungen im Rahmen des Festivals. Zum einen führt die Theaterwerkstatt Göttingen für Kinder ab acht Jahren „Nun und Nimmermehr“ auf. Es handelt von Hanna und Nesrin, die ausreißen und in den Wald fliehen, weil Nesrins Familie sie in der Türkei verheiraten will. (Freitag, 27. Mai, 9.30 und 16 Uhr, DT Studio). Zum anderen wird für Kinder ab fünf Jahren „Kati, Ole und der Wunderbalkon“ gezeigt. Darin entscheiden sich Kati und Ole, nachdem sie einem alten Mann auf der Straße das Leben retten, Retter zu werden. (Freitag, 27. Mai, 16 Uhr und Sonnabend, 28. Mai, 15 Uhr, Kino Lumière, Geismarlandstraße 19).

Außerdem gibt es noch ein reichhaltiges Programm für die kleinsten Besucher. Mit „Zappo und Masina“, „Arthur und Merlin“, „Mama Muh“ und „Schritt für Schritt – der Lauf des Lebens“ stehen vier weitere Stücke für Kinder zwischen zwei und sechs Jahren auf dem Programm.

Karten für die verschiedenen Aufführungsorte können telefonisch reserviert werden im Deutschen Theater (05 51 / 49 69 11), im Jungen Theater (05 51 / 49 50 15) und für das Lumière im Drachenladen in der Kurzen Geismarstraße (05 51 / 58 163).

Von Alexander Heinlein

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