Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Von der Musa gekrönt und bewedelt

35 Jahre Von der Musa gekrönt und bewedelt

35 Jahre ist das soziokulturelle Zentrum Musa alt geworden. Ein stolzes Alter für ein alternatives Zentrum, das gute und schlechte Zeiten hinter sich hat. Zur Geburtstagsfeier am Sonnabend hatte sich das zehnköpfige Team einiges einfallen lassen. Vielleicht weil es ahnte, dass Niedersachsens Ministerin für Kultur, Johanna Wanka (CDU), ein Geschenk mitbringt, wurde der ein angenehmer Auftritt beschert: Christiane Mielke und Sebastian Otto wedelten mit Palmblättern.

Voriger Artikel
Baumann und Clausen setzen auf Beamtenwitze
Nächster Artikel
„Die Amigos“ gastieren in Northeimer Stadthalle

Palmwedel in Aktion: Wind für Ministerin Wanka von Christiane Mielke und Sebastian Otto.

Quelle: Mischke

Wanka hielt sich nicht lange mit lobenden Worten für geleistete Arbeit auf, sondern blickte in die Zukunft. Die Arbeit der soziokulturellen Zentren sei wichtig, weil sie viele Angebote für Migranten haben, vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung auch für ältere Bevölkerungsgruppen wichtige Angebote schaffen und die Musa sei ein Standortfaktor für Göttingen hinsichtlich ihres kulturellen Programms.

Mit Krone: Oberbürgermeister.

Mit Krone: Oberbürgermeister.

Quelle:

Wanka sagte zu, dass das Land Niedersachsen den neuen Eingang auf der Nordseite des Gebäudes im Hagenweg finanziert. Damit sorgte sie für Jubel bei allen Musa-Fans, denn die Verlegung verhindert weitere Streitigkeiten mit Anwohnern. Die Kosten in Höhe von etwa 100     000 Euro  waren über das übliche Budget des Zentrums nicht aufzubringen.

Gekrönt wurde Göttingens Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) von Tine Tiedemann von der Musa. Er behielt die Krone auf und steckte das dazugehörige Zepter in die Brusttasche und gratulierte der Musa in den besten Jahren. In Göttingen gebe es, so Meyer, „eine praktische und kurze Definition für Soziokultur – Musa“.

Am Sonnabend ließ das Göttinger Gesangstrio „Ganz Schön Feist“ dann, auch als Geschenk, noch einmal von sich hören. Mathias Zeh, Christoph Jess und Rainer Schacht erzählten von ihrer Abschiedstournee, ihren Anfängen in der Musa und – begeisterten mit ihrer Popacapellacomedy.

Am Sonntag folgte der Tag der offenen Tür in der alten Brotfabrik. Und war damit eine von 250 Veranstaltungen, die die Musa jährlich veranstaltet und damit nach eigenen Angaben jährlich 90      000 Menschen anzieht. Am Sonntag waren es um die 1000 Gäste, die sich Künstler-Ateliers und Probenräume ansahen, im Tanzsaal mitmachten oder Spaß an Szenen für Kinder vom Buchfink-Theater hatten.

Nun ist wieder Alltag angesagt: „Die Lage ist und bleibt angespannt“, sagt Tiedemann, aber auf die nächsten fünf Jahre sei die Musa gut vorbereitet und finanziell, zumindest von Stadt und Landschaftspflegeverband, vertraglich sicher.

Auftritt von Ganz Schön Feist.

Quelle: Mischke
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Musa feiert 35. Geburtstag

Seit 35 Jahren besteht das soziokulturelle Zentrum Musa in Göttingen. Zum Geburtstag gibt es am Sonntag, 18. November, einen Tag der offenen Tür in dem Haus am Hagenweg 2a. Geboten wird an diesem Nachmittag „das breite Spektrum des Tanzes zwischen Tango und Stepptanz, Flamenco und Kathak, Capoeira und Contact Improvisation“, versprechen die Organisatoren.

  • Kommentare
mehr
NDR2-Soundcheck: Statements von der Open City Stage am Sonntag