Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Webers „Freischütz“ für Schützenfest-Tradition

Niedersächsische Musiktage Webers „Freischütz“ für Schützenfest-Tradition

Unter ein weitgespanntes Thema hat Intendant Markus Fein die Niedersächsischen Musiktage gestellt: Es lautet schlicht „Das Fest“. Einen Aspekt dieses Themas hat er für Konzerte in Peine und Duderstadt herausgegriffen.

Voriger Artikel
Weltklasse-Trommelwirbel unterm Burgturm
Nächster Artikel
Leonard stellt neues Album vor

Als Quintett gegründet, später zum Oktett erweitert: Das Albert-Schweitzer-Ensemble.

Quelle: EF

Diese beiden Städte haben nämlich eine besonders lange Tradition der Schützenfeste, in Duderstadt wird es seit 700 Jahren gefeiert. Kaum etwas passt musikalischer besser zu einem Schützenfest als Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz". Nun hat Duderstadt zwar eine Eichsfeldhalle, aber kein Opernhaus. Doch das spielt keine Rolle, gibt es doch die seit etwa Mozarts Zeiten bekannte Tradition, beliebte Opernmelodien für eine rein instrumentale Bläserbesetzung zu arrangieren. „Harmoniemusik“ heißt dieses Genre – und mit populären Melodien aus dem „Freischütz“ wird am Sonntag, 19. September, um 17 Uhr das Albert-Schweitzer-Oktett ein Konzert im Großen Rathaussaal in Duderstadt geben.

Ein „Opernfest ohne Gesang“ nennt Intendant Fein dieses Programm, das neben den „Freischütz“-Melodien (darunter die Ouvertüre, Eingangschor, Arie des Max und Arie des Kaspar) weitere Opernstücke von Mozart („Così fan tutte“, „Figaros Hochzeit“, „Zauberflöte“ und „Don Giovanni“) sowie Melodien aus Smetanas Oper „Die verkaufte Braut“ enthält. Durch das Programm führt Joachim Reiber, Chefredakteur der Zeitschrift „Musikfreunde“ der Gesellschaft für Musikfreunde in Wien, ein besonders intimer Kenner der Weberschen Oper, über die er ein Buch geschrieben hat.

  Die Niedersächsischen Musiktage in Südniedersachsen
  Die weiteren Konzerte der von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung veranstalteten Niedersächsischen Musiktage im Raum Südniedersachsen: Hann. Münden, Packhof: Brass Parade mit der amerikanischen Marching Band „MarchFourth“ (Freitag, 10. September, 19 und 21 Uhr); Northeim, St.-Sixti-Kirche: „Carmina Burana“ von Carl Orff mit dem Landesjugendchor Niedersachsen (Sonntag, 12. September, 17 Uhr); Nörten-Hardenberg, Atrium auf dem Gräflichen Landsitz: „Das Gelage“, ein orientalischer Abend mit Dominique Horwitz und dem Ensemble Sarband (Mittwoch, 22. September, 20 Uhr); Alfeld, Firma Fagus-GreCon „Ein Fest für dich, Woody Allen“ mir Sabine Meyer und dem Trio di Clarone (Sonntag, 25. September, um 20 Uhr); Göttingen, Club Savoy: „Club der Saiten“ mit Fazil Say, Patricia Kopatchinskaja und Edin Karamazov (Dienstag, 28. September, 20 Uhr). Karten gibt es im Internet unter www.musiktage.de, telefonisch unter 0   18    05   /   62   78  37 sowie bei den örtlichen Vorverkaufsstellen und bei den beteiligten Sparkassen.

Von Michael Schäfer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regional
NDR2-Soundcheck: Statements von der Open City Stage am Sonntag